Grundsteuer-Hebesatz Oberhof
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Oberhof (Schmalkalden-Meiningen) in Thüringen.
Oberhof
THBerechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16066047
So steht Oberhof im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 490 % liegt Oberhof auf Platz 57 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Oberhof liegt 73 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen
Von den 38 Gemeinden im Kreis Schmalkalden-Meiningen hat Oberhof den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 424 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 490 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %).
Rechenbeispiel für Oberhof
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Oberhof 490 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 73 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 294,00 € im Jahr bzw. 73,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 490 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 490 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Oberhof.
Hebesatz-Entwicklung in Oberhof
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 302 % | 410 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 302 % | 410 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 302 % | 410 % | 0 % |
| 2025 | – | 490 % | +80 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schmalkalden-Meiningen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Rippershausen | 762 | 510 % | 2025 |
| 2 | Brotterode-Trusetal | 5.476 | 497 % | 2025 |
| 3 | Oberweid | 473 | 495 % | 2025 |
| 4 | Schmalkalden | 19.141 | 495 % | 2025 |
| 5 | Steinbach-Hallenberg | 8.994 | 495 % | 2025 |
| 6 | Oberhof | 1.613 | 490 % | 2025 |
| 7 | Floh-Seligenthal | 5.513 | 485 % | 2025 |
| 8 | Meiningen | 24.810 | 485 % | 2025 |
| 9 | Kaltennordheim | 5.493 | 480 % | 2025 |
| 10 | Fambach | 1.833 | 457 % | 2025 |
| 11 | Birx | 166 | 440 % | 2025 |
| 12 | Breitungen/Werra | 4.334 | 440 % | 2025 |
| 13 | Frankenheim/Rhön | 1.001 | 440 % | 2025 |
| 14 | Untermaßfeld | 1.243 | 440 % | 2025 |
| 15 | Wasungen | 5.258 | 440 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Oberhof
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Oberhof?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Oberhof bei 490 %, für die Grundsteuer A bei 302 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Oberhof hoch?
Mit 490 % liegt Oberhof auf Platz 57 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Oberhof den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 490 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 410 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Oberhof?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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