Fambach

TH
Thüringen Schmalkalden-Meiningen PLZ 98597 1.833 Einwohner
Grundsteuer A 285 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 457 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +68 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16066022

Grundsteuer für Fambach berechnen
Auf einen Blick

So steht Fambach im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 457 % liegt Fambach auf Platz 102 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 83 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Fambach liegt 40 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Von den 38 Gemeinden im Kreis Schmalkalden-Meiningen hat Fambach den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 424 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 389 % auf 457 % gestiegen (+68 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 389 %).

Rechenbeispiel für Fambach

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Fambach 457 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 40 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 274,20 € im Jahr bzw. 68,55 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 457 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 457 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Fambach.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Fambach

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 285 % 389 % –
2023 (vor der Reform) 285 % 389 % 0 %
2024 (vor der Reform) 285 % 389 % 0 %
2025 – 457 % +68 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schmalkalden-Meiningen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
3 Oberweid 473 495 % 2025
4 Schmalkalden 19.141 495 % 2025
5 Steinbach-Hallenberg 8.994 495 % 2025
6 Oberhof 1.613 490 % 2025
7 Floh-Seligenthal 5.513 485 % 2025
8 Meiningen 24.810 485 % 2025
9 Kaltennordheim 5.493 480 % 2025
10 Fambach 1.833 457 % 2025
11 Birx 166 440 % 2025
12 Breitungen/Werra 4.334 440 % 2025
13 Frankenheim/Rhön 1.001 440 % 2025
14 Untermaßfeld 1.243 440 % 2025
15 Wasungen 5.258 440 % 2025
16 Dillstädt 699 410 % 2024
17 Ellingshausen 216 410 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (38 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Fambach

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Fambach?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Fambach bei 457 %, für die Grundsteuer A bei 285 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Fambach hoch?

Mit 457 % liegt Fambach auf Platz 102 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 83 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Fambach den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 389 % auf 457 % gestiegen (+68 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 389 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Fambach?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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