Erfurt

TH
Thüringen PLZ 99084 217.159 Einwohner
Grundsteuer A 540 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 565 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +15 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Thüringen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 16051000

Grundsteuer für Erfurt berechnen
Auf einen Blick

So steht Erfurt im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 565 % liegt Erfurt auf Platz 10 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Thüringen liegt bei 417 %, Erfurt liegt 148 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 550 % auf 565 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %).

Rechenbeispiel für Erfurt

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Erfurt 565 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 417 €, also 148 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 339,00 € im Jahr bzw. 84,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 565 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 565 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Erfurt.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Erfurt

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 550 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 550 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 550 % 0 %
2025 540 % 565 % +15 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Thüringen

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Jena 109.353 400 % 2025
Gera 95.162 600 % 2024
Weimar 65.566 480 % 2024
Gotha 45.904 540 % 2025
Eisenach 40.505 571 % 2025
Nordhausen 40.301 635 % 2025

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Erfurt

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Erfurt?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Erfurt bei 565 %, für die Grundsteuer A bei 540 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Erfurt hoch?

Mit 565 % liegt Erfurt auf Platz 10 von 605 Gemeinden in Thüringen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Erfurt den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 550 % auf 565 % gestiegen (+15 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Erfurt?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Thüringen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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