Grundsteuer-Hebesatz Westerborstel
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Westerborstel (Dithmarschen) in Schleswig-Holstein.
Westerborstel
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01051131
So steht Westerborstel im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 412 % liegt Westerborstel auf Platz 591 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 46 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Westerborstel liegt 9 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Dithmarschen
Von den 116 Gemeinden im Kreis Dithmarschen hat Westerborstel den 54.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 392 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 280 % auf 412 % gestiegen (+132 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 280 %).
Rechenbeispiel für Westerborstel
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Westerborstel 412 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 9 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 247,20 € im Jahr bzw. 61,80 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 412 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 412 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Westerborstel.
Hebesatz-Entwicklung in Westerborstel
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 280 % | 280 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 280 % | 280 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 280 % | 280 % | 0 % |
| 2025 | 224 % | 412 % | +132 % |
| 2026 | 224 % | 412 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Dithmarschen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 47 | Helse | 854 | 433 % | 2026 |
| 48 | Dingen | 645 | 430 % | 2026 |
| 49 | Busenwurth | 324 | 426 % | 2026 |
| 50 | Wiemerstedt | 155 | 423 % | 2026 |
| 51 | Nordermeldorf | 609 | 422 % | 2026 |
| 52 | Pahlen | 1.160 | 416 % | 2026 |
| 53 | Süderdeich | 439 | 415 % | 2026 |
| 54 | Westerborstel | 105 | 412 % | 2026 |
| 55 | Dellstedt | 740 | 410 % | 2026 |
| 56 | Hennstedt | 2.037 | 410 % | 2026 |
| 57 | Brickeln | 185 | 405 % | 2026 |
| 58 | Linden | 848 | 404 % | 2026 |
| 59 | Neufeld | 594 | 403 % | 2026 |
| 60 | Odderade | 325 | 403 % | 2026 |
| 61 | Süderhastedt | 795 | 402 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (116 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Westerborstel
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Westerborstel?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Westerborstel bei 412 %, für die Grundsteuer A bei 224 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Westerborstel hoch?
Mit 412 % liegt Westerborstel auf Platz 591 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 46 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Westerborstel den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 280 % auf 412 % gestiegen (+132 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 280 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Westerborstel?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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