Grundsteuer-Hebesatz Strande
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Strande (Rendsburg-Eckernförde) in Schleswig-Holstein.
Strande
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01058157
So steht Strande im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 430 % liegt Strande auf Platz 498 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Strande liegt 9 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde
Von den 165 Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat Strande den 52.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 430 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).
Rechenbeispiel für Strande
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Strande 430 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 9 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 258,00 € im Jahr bzw. 64,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 430 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 430 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Strande.
Hebesatz-Entwicklung in Strande
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 390 % | 390 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 390 % | 390 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 390 % | 390 % | 0 % |
| 2025 | 475 % | 430 % | +40 % |
| 2026 | 475 % | 430 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 46 | Rumohr | 795 | 441 % | 2026 |
| 47 | Haby | 552 | 440 % | 2026 |
| 48 | Noer | 834 | 440 % | 2026 |
| 49 | Rade b. Hohenwestedt | 99 | 440 % | 2026 |
| 50 | Fleckeby | 2.000 | 436 % | 2026 |
| 51 | Neu Duvenstedt | 111 | 432 % | 2026 |
| 52 | Büdelsdorf | 10.371 | 430 % | 2026 |
| 53 | Strande | 1.421 | 430 % | 2026 |
| 54 | Gokels | 572 | 425 % | 2026 |
| 55 | Klein Wittensee | 226 | 425 % | 2026 |
| 56 | Mühbrook | 528 | 422 % | 2026 |
| 57 | Borgstedt | 1.737 | 421 % | 2026 |
| 58 | Schacht-Audorf | 4.804 | 421 % | 2026 |
| 59 | Schierensee | 324 | 421 % | 2026 |
| 60 | Sehestedt | 771 | 421 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (165 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Strande
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Strande?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Strande bei 430 %, für die Grundsteuer A bei 475 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Strande hoch?
Mit 430 % liegt Strande auf Platz 498 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 54 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Strande den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 430 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Strande?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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