Sprakebüll

SH
Schleswig-Holstein Nordfriesland PLZ 25917 293 Einwohner
Grundsteuer A 150 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 150 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -100 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01054124

Grundsteuer für Sprakebüll berechnen
Auf einen Blick

So steht Sprakebüll im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 150 % liegt Sprakebüll auf Platz 1080 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 2 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Sprakebüll liegt 271 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Nordfriesland

Von den 133 Gemeinden im Kreis Nordfriesland hat Sprakebüll den 123.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 428 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 150 % gesunken (-190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 250 %).

Rechenbeispiel für Sprakebüll

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Sprakebüll 150 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 271 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 90,00 € im Jahr bzw. 22,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 150 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 150 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Sprakebüll.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Sprakebüll

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 340 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 250 % 250 % -90 %
2024 (vor der Reform) 250 % 250 % 0 %
2025 150 % 250 % 0 %
2026 150 % 150 % -100 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Nordfriesland

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordfriesland

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
116 Reußenköge 298 280 % 2026
117 Westre 353 240 % 2026
118 Lexgaard 65 231 % 2026
119 Dunsum 76 213 % 2026
120 Nieblum 553 176 % 2026
121 Sylt 14.106 169 % 2026
122 Ellhöft 104 159 % 2026
123 Sprakebüll 293 150 % 2026
124 Hörnum (Sylt) 830 146 % 2026
125 Wenningstedt-Braderup (Sylt) 1.398 140 % 2026
126 Braderup 688 130 % 2026
127 Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog 162 130 % 2026
128 List auf Sylt 1.595 116 % 2026
129 Elisabeth-Sophien-Koog 56 100 % 2026
130 Kampen (Sylt) 489 62 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (133 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Sprakebüll

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Sprakebüll?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Sprakebüll bei 150 %, für die Grundsteuer A bei 150 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Sprakebüll hoch?

Mit 150 % liegt Sprakebüll auf Platz 1080 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 2 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Sprakebüll den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 150 % gesunken (-190 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 250 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Sprakebüll?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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