Sönnebüll

SH
Schleswig-Holstein Nordfriesland PLZ 25821 313 Einwohner
Grundsteuer A 446 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 446 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01054121

Grundsteuer für Sönnebüll berechnen
Auf einen Blick

So steht Sönnebüll im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 446 % liegt Sönnebüll auf Platz 447 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Sönnebüll liegt 25 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Nordfriesland

Von den 133 Gemeinden im Kreis Nordfriesland hat Sönnebüll den 73.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 428 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 446 % gestiegen (+96 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).

Rechenbeispiel für Sönnebüll

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Sönnebüll 446 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 25 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 267,60 € im Jahr bzw. 66,90 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 446 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 446 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Sönnebüll.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Sönnebüll

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 350 % 350 % –
2023 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2024 (vor der Reform) 350 % 350 % 0 %
2025 446 % 446 % +96 %
2026 446 % 446 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Nordfriesland

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Nordfriesland

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
66 Ahrenshöft 566 458 % 2026
67 Osterhever 220 455 % 2026
68 Risum-Lindholm 3.895 455 % 2026
69 Haselund 933 453 % 2026
70 Koldenbüttel 914 449 % 2026
71 Viöl 2.370 449 % 2026
72 Ockholm 337 448 % 2026
73 Sönnebüll 313 446 % 2026
74 Ostenfeld (Husum) 1.593 441 % 2026
75 Norddorf auf Amrum 546 430 % 2026
76 Bondelum 180 429 % 2026
77 Vollerwiek 201 425 % 2026
78 Löwenstedt 705 422 % 2026
79 Bosbüll 265 421 % 2026
80 Klixbüll 1.046 421 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (133 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Sönnebüll

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Sönnebüll?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Sönnebüll bei 446 %, für die Grundsteuer A bei 446 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Sönnebüll hoch?

Mit 446 % liegt Sönnebüll auf Platz 447 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 60 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Sönnebüll den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 446 % gestiegen (+96 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Sönnebüll?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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