Schretstaken

SH
Schleswig-Holstein Herzogtum Lauenburg PLZ 21493 495 Einwohner
Grundsteuer A 320 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 395 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01053113

Grundsteuer für Schretstaken berechnen
Auf einen Blick

So steht Schretstaken im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 395 % liegt Schretstaken auf Platz 661 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 40 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Schretstaken liegt 26 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Herzogtum Lauenburg

Von den 132 Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg hat Schretstaken den 50.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 375 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 395 % gestiegen (+55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %).

Rechenbeispiel für Schretstaken

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schretstaken 395 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 26 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 237,00 € im Jahr bzw. 59,25 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 395 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 395 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schretstaken.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schretstaken

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 320 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 340 % 0 %
2024 (vor der Reform) 320 % 340 % 0 %
2025 320 % 395 % +55 %
2026 320 % 395 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Herzogtum Lauenburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
43 Buchholz 237 404 % 2026
44 Düchelsdorf 165 400 % 2026
45 Stubben 390 400 % 2026
46 Bliestorf 628 399 % 2026
47 Sandesneben 1.863 398 % 2026
48 Hornbek 197 396 % 2026
49 Sterley 931 396 % 2026
50 Schretstaken 495 395 % 2026
51 Bröthen 327 391 % 2026
52 Behlendorf 397 390 % 2026
53 Kuddewörde 1.703 389 % 2026
54 Niendorf/Stecknitz 665 380 % 2026
55 Sirksfelde 339 380 % 2026
56 Brunstorf 780 377 % 2026
57 Ziethen 1.197 375 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (132 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schretstaken

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schretstaken?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schretstaken bei 395 %, für die Grundsteuer A bei 320 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Schretstaken hoch?

Mit 395 % liegt Schretstaken auf Platz 661 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 40 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schretstaken den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 395 % gestiegen (+55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schretstaken?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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