Grundsteuer-Hebesatz Buchholz
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Buchholz (Herzogtum Lauenburg) in Schleswig-Holstein.
Buchholz
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01053018
So steht Buchholz im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 404 % liegt Buchholz auf Platz 620 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Buchholz liegt 17 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Herzogtum Lauenburg
Von den 132 Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg hat Buchholz den 43.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 375 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 404 % gesunken (-21 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).
Rechenbeispiel für Buchholz
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Buchholz 404 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 17 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 242,40 € im Jahr bzw. 60,60 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 404 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 404 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Buchholz.
Hebesatz-Entwicklung in Buchholz
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 425 % | 425 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 425 % | 425 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 425 % | 425 % | 0 % |
| 2025 | 455 % | 404 % | -21 % |
| 2026 | 455 % | 404 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 36 | Göldenitz | 253 | 421 % | 2026 |
| 37 | Nusse | 1.154 | 421 % | 2026 |
| 38 | Sierksrade | 432 | 421 % | 2026 |
| 39 | Rondeshagen | 779 | 416 % | 2026 |
| 40 | Wentorf bei Hamburg | 13.477 | 415 % | 2026 |
| 41 | Breitenfelde | 2.112 | 414 % | 2026 |
| 42 | Gudow | 1.763 | 405 % | 2026 |
| 43 | Buchholz | 237 | 404 % | 2026 |
| 44 | Düchelsdorf | 165 | 400 % | 2026 |
| 45 | Stubben | 390 | 400 % | 2026 |
| 46 | Bliestorf | 628 | 399 % | 2026 |
| 47 | Sandesneben | 1.863 | 398 % | 2026 |
| 48 | Hornbek | 197 | 396 % | 2026 |
| 49 | Sterley | 931 | 396 % | 2026 |
| 50 | Schretstaken | 495 | 395 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (132 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Buchholz
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Buchholz?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Buchholz bei 404 %, für die Grundsteuer A bei 455 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Buchholz hoch?
Mit 404 % liegt Buchholz auf Platz 620 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 44 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Buchholz den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 404 % gesunken (-21 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Buchholz?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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