Nusse

SH
Schleswig-Holstein Herzogtum Lauenburg PLZ 23896 1.154 Einwohner
Grundsteuer A 339 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 421 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +51 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01053096

Grundsteuer für Nusse berechnen
Auf einen Blick

So steht Nusse im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 421 % liegt Nusse auf Platz 528 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 50 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 % – genau auf diesem Niveau.

Im Landkreis Herzogtum Lauenburg

Von den 132 Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg hat Nusse den 36.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 375 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 311 % auf 421 % gestiegen (+110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 370 %).

Rechenbeispiel für Nusse

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Nusse 421 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also gleich viel. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 252,60 € im Jahr bzw. 63,15 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 421 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 421 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Nusse.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Nusse

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 311 % 311 % –
2023 (vor der Reform) 311 % 311 % 0 %
2024 (vor der Reform) 311 % 311 % 0 %
2025 339 % 370 % +59 %
2026 339 % 421 % +51 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Herzogtum Lauenburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
30 Einhaus 429 437 % 2026
31 Berkenthin 2.195 430 % 2026
32 Klempau 603 425 % 2026
33 Müssen 1.247 425 % 2026
34 Worth 172 425 % 2026
35 Gülzow 1.327 422 % 2026
36 Göldenitz 253 421 % 2026
37 Nusse 1.154 421 % 2026
38 Sierksrade 432 421 % 2026
39 Rondeshagen 779 416 % 2026
40 Wentorf bei Hamburg 13.477 415 % 2026
41 Breitenfelde 2.112 414 % 2026
42 Gudow 1.763 405 % 2026
43 Buchholz 237 404 % 2026
44 Düchelsdorf 165 400 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (132 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Nusse

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Nusse?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Nusse bei 421 %, für die Grundsteuer A bei 339 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Nusse hoch?

Mit 421 % liegt Nusse auf Platz 528 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 50 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Nusse den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 311 % auf 421 % gestiegen (+110 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Nusse?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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