Einhaus

SH
Schleswig-Holstein Herzogtum Lauenburg PLZ 23911 429 Einwohner
Grundsteuer A 441 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 437 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01053026

Grundsteuer für Einhaus berechnen
Auf einen Blick

So steht Einhaus im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 437 % liegt Einhaus auf Platz 480 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 56 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Einhaus liegt 16 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Herzogtum Lauenburg

Von den 132 Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg hat Einhaus den 30.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 375 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 437 % gestiegen (+47 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).

Rechenbeispiel für Einhaus

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Einhaus 437 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 16 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 262,20 € im Jahr bzw. 65,55 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 437 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 437 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Einhaus.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Einhaus

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 370 % 390 % –
2023 (vor der Reform) 370 % 390 % 0 %
2024 (vor der Reform) 370 % 390 % 0 %
2025 441 % 437 % +47 %
2026 441 % 437 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Herzogtum Lauenburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
23 Buchhorst 157 470 % 2026
24 Börnsen 4.706 467 % 2026
25 Niendorf bei Berkenthin 185 455 % 2026
26 Lehmrade 636 450 % 2026
27 Bäk 901 440 % 2026
28 Grove 261 440 % 2026
29 Hamwarde 889 440 % 2026
30 Einhaus 429 437 % 2026
31 Berkenthin 2.195 430 % 2026
32 Klempau 603 425 % 2026
33 Müssen 1.247 425 % 2026
34 Worth 172 425 % 2026
35 Gülzow 1.327 422 % 2026
36 Göldenitz 253 421 % 2026
37 Nusse 1.154 421 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (132 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Einhaus

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Einhaus?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Einhaus bei 437 %, für die Grundsteuer A bei 441 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Einhaus hoch?

Mit 437 % liegt Einhaus auf Platz 480 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 56 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Einhaus den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 437 % gestiegen (+47 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Einhaus?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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