Grundsteuer-Hebesatz Einhaus
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Einhaus (Herzogtum Lauenburg) in Schleswig-Holstein.
Einhaus
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01053026
So steht Einhaus im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 437 % liegt Einhaus auf Platz 480 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 56 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Einhaus liegt 16 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Herzogtum Lauenburg
Von den 132 Gemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg hat Einhaus den 30.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 375 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 437 % gestiegen (+47 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %).
Rechenbeispiel für Einhaus
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Einhaus 437 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 16 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 262,20 € im Jahr bzw. 65,55 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 437 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 437 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Einhaus.
Hebesatz-Entwicklung in Einhaus
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 370 % | 390 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 370 % | 390 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 370 % | 390 % | 0 % |
| 2025 | 441 % | 437 % | +47 % |
| 2026 | 441 % | 437 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Herzogtum Lauenburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 23 | Buchhorst | 157 | 470 % | 2026 |
| 24 | Börnsen | 4.706 | 467 % | 2026 |
| 25 | Niendorf bei Berkenthin | 185 | 455 % | 2026 |
| 26 | Lehmrade | 636 | 450 % | 2026 |
| 27 | Bäk | 901 | 440 % | 2026 |
| 28 | Grove | 261 | 440 % | 2026 |
| 29 | Hamwarde | 889 | 440 % | 2026 |
| 30 | Einhaus | 429 | 437 % | 2026 |
| 31 | Berkenthin | 2.195 | 430 % | 2026 |
| 32 | Klempau | 603 | 425 % | 2026 |
| 33 | Müssen | 1.247 | 425 % | 2026 |
| 34 | Worth | 172 | 425 % | 2026 |
| 35 | Gülzow | 1.327 | 422 % | 2026 |
| 36 | Göldenitz | 253 | 421 % | 2026 |
| 37 | Nusse | 1.154 | 421 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (132 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Einhaus
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Einhaus?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Einhaus bei 437 %, für die Grundsteuer A bei 441 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Einhaus hoch?
Mit 437 % liegt Einhaus auf Platz 480 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 56 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Einhaus den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 437 % gestiegen (+47 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 390 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Einhaus?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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