Norddeich

SH
Schleswig-Holstein Dithmarschen PLZ 25764 419 Einwohner
Grundsteuer A 480 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 340 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01051079

Grundsteuer für Norddeich berechnen
Auf einen Blick

So steht Norddeich im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 340 % liegt Norddeich auf Platz 867 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Norddeich liegt 81 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Dithmarschen

Von den 116 Gemeinden im Kreis Dithmarschen hat Norddeich den 89.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 392 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 280 % auf 340 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 280 %).

Rechenbeispiel für Norddeich

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Norddeich 340 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 81 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 204,00 € im Jahr bzw. 51,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 340 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 340 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Norddeich.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Norddeich

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 280 % 280 % –
2023 (vor der Reform) 280 % 280 % 0 %
2024 (vor der Reform) 280 % 280 % 0 %
2025 480 % 340 % +60 %
2026 480 % 340 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Dithmarschen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Dithmarschen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
83 Barkenholm 169 350 % 2026
84 Delve 769 350 % 2026
85 Fedderingen 261 350 % 2026
86 Hollingstedt 326 350 % 2026
87 Ramhusen 162 348 % 2026
88 Schlichting 244 343 % 2026
89 Großenrade 462 340 % 2026
90 Norddeich 419 340 % 2026
91 Süderdorf 354 340 % 2026
92 Quickborn 186 338 % 2026
93 Kaiser-Wilhelm-Koog 319 336 % 2026
94 Kleve 411 330 % 2026
95 Hellschen-Heringsand-Unterschaar 159 310 % 2026
96 Sankt Annen 312 310 % 2026
97 Gaushorn 178 302 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (116 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Norddeich

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Norddeich?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Norddeich bei 340 %, für die Grundsteuer A bei 480 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Norddeich hoch?

Mit 340 % liegt Norddeich auf Platz 867 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 20 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Norddeich den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 280 % auf 340 % gestiegen (+60 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 280 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Norddeich?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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