Nindorf

SH
Schleswig-Holstein Rendsburg-Eckernförde PLZ 24594 625 Einwohner
Grundsteuer A 279 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 333 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01058115

Grundsteuer für Nindorf berechnen
Auf einen Blick

So steht Nindorf im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 333 % liegt Nindorf auf Platz 897 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Nindorf liegt 88 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Von den 165 Gemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde hat Nindorf den 129.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 397 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 260 % auf 333 % gestiegen (+73 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %).

Rechenbeispiel für Nindorf

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Nindorf 333 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 88 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 199,80 € im Jahr bzw. 49,95 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 333 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 333 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Nindorf.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Nindorf

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 260 % 260 % –
2023 (vor der Reform) 320 % 320 % +60 %
2024 (vor der Reform) 320 % 320 % 0 %
2025 279 % 333 % +13 %
2026 279 % 333 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rendsburg-Eckernförde

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
124 Gammelby 501 339 % 2026
125 Negenharrie 368 339 % 2026
126 Todenbüttel 1.082 338 % 2026
127 Schönbek 214 337 % 2026
128 Haßmoor 251 334 % 2026
129 Hamdorf 1.416 333 % 2026
130 Mörel 268 333 % 2026
131 Nindorf 625 333 % 2026
132 Borgdorf-Seedorf 423 332 % 2026
133 Bargstedt 756 330 % 2026
134 Embühren 190 330 % 2026
135 Hamweddel 455 330 % 2026
136 Luhnstedt 374 330 % 2026
137 Nübbel 1.485 330 % 2026
138 Prinzenmoor 174 330 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (165 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Nindorf

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Nindorf?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Nindorf bei 333 %, für die Grundsteuer A bei 279 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Nindorf hoch?

Mit 333 % liegt Nindorf auf Platz 897 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Nindorf den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 260 % auf 333 % gestiegen (+73 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 320 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Nindorf?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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