Grundsteuer-Hebesatz Mittelangeln
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Mittelangeln (Schleswig-Flensburg) in Schleswig-Holstein.
Mittelangeln
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01059185
So steht Mittelangeln im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 510 % liegt Mittelangeln auf Platz 208 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 81 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Mittelangeln liegt 89 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Schleswig-Flensburg
Von den 123 Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg hat Mittelangeln den 51.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 475 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 510 % gestiegen (+150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 507 %).
Rechenbeispiel für Mittelangeln
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mittelangeln 510 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 89 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 306,00 € im Jahr bzw. 76,50 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 510 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 510 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mittelangeln.
Hebesatz-Entwicklung in Mittelangeln
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 360 % | 360 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 360 % | 360 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 390 % | 390 % | +30 % |
| 2025 | 445 % | 507 % | +117 % |
| 2026 | 470 % | 510 % | +3 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 44 | Schafflund | 3.031 | 521 % | 2026 |
| 45 | Fahrdorf | 2.662 | 520 % | 2026 |
| 46 | Tetenhusen | 929 | 520 % | 2026 |
| 47 | Handewitt | 11.668 | 518 % | 2026 |
| 48 | Bollingstedt | 1.469 | 515 % | 2026 |
| 49 | Rabenholz | 289 | 515 % | 2026 |
| 50 | Börm | 735 | 513 % | 2026 |
| 51 | Mittelangeln | 5.276 | 510 % | 2026 |
| 52 | Tolk | 1.050 | 510 % | 2026 |
| 53 | Schuby | 2.777 | 505 % | 2026 |
| 54 | Havetoft | 979 | 500 % | 2026 |
| 55 | Janneby | 406 | 500 % | 2026 |
| 56 | Jerrishoe | 1.028 | 500 % | 2026 |
| 57 | Jörl | 884 | 500 % | 2026 |
| 58 | Lürschau | 1.094 | 500 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (123 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Mittelangeln
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mittelangeln?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mittelangeln bei 510 %, für die Grundsteuer A bei 470 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Mittelangeln hoch?
Mit 510 % liegt Mittelangeln auf Platz 208 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 81 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Mittelangeln den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 510 % gestiegen (+150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 507 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mittelangeln?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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