Mittelangeln

SH
Schleswig-Holstein Schleswig-Flensburg PLZ 24986 5.276 Einwohner
Grundsteuer A 470 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 510 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +3 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01059185

Grundsteuer für Mittelangeln berechnen
Auf einen Blick

So steht Mittelangeln im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 510 % liegt Mittelangeln auf Platz 208 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 81 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Mittelangeln liegt 89 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Schleswig-Flensburg

Von den 123 Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg hat Mittelangeln den 51.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 475 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 510 % gestiegen (+150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 507 %).

Rechenbeispiel für Mittelangeln

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mittelangeln 510 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 89 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 306,00 € im Jahr bzw. 76,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 510 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 510 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mittelangeln.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Mittelangeln

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 360 % 360 % –
2023 (vor der Reform) 360 % 360 % 0 %
2024 (vor der Reform) 390 % 390 % +30 %
2025 445 % 507 % +117 %
2026 470 % 510 % +3 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schleswig-Flensburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
44 Schafflund 3.031 521 % 2026
45 Fahrdorf 2.662 520 % 2026
46 Tetenhusen 929 520 % 2026
47 Handewitt 11.668 518 % 2026
48 Bollingstedt 1.469 515 % 2026
49 Rabenholz 289 515 % 2026
50 Börm 735 513 % 2026
51 Mittelangeln 5.276 510 % 2026
52 Tolk 1.050 510 % 2026
53 Schuby 2.777 505 % 2026
54 Havetoft 979 500 % 2026
55 Janneby 406 500 % 2026
56 Jerrishoe 1.028 500 % 2026
57 Jörl 884 500 % 2026
58 Lürschau 1.094 500 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (123 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Mittelangeln

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mittelangeln?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mittelangeln bei 510 %, für die Grundsteuer A bei 470 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Mittelangeln hoch?

Mit 510 % liegt Mittelangeln auf Platz 208 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 81 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Mittelangeln den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 360 % auf 510 % gestiegen (+150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 507 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mittelangeln?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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