Grundsteuer-Hebesatz Hohenfelde
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Hohenfelde (Steinburg) in Schleswig-Holstein.
Hohenfelde
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01061041
So steht Hohenfelde im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 384 % liegt Hohenfelde auf Platz 698 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 37 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Hohenfelde liegt 37 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Steinburg
Von den 111 Gemeinden im Kreis Steinburg hat Hohenfelde den 89.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 481 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 384 % gestiegen (+84 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %).
Rechenbeispiel für Hohenfelde
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hohenfelde 384 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 37 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 230,40 € im Jahr bzw. 57,60 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 384 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 384 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hohenfelde.
Hebesatz-Entwicklung in Hohenfelde
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 300 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 300 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 300 % | 0 % |
| 2025 | 315 % | 384 % | +84 % |
| 2026 | 315 % | 384 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Steinburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 82 | Altenmoor | 235 | 408 % | 2026 |
| 83 | Oeschebüttel | 177 | 407 % | 2026 |
| 84 | Sarlhusen | 453 | 404 % | 2026 |
| 85 | Elskop | 161 | 400 % | 2026 |
| 86 | Gribbohm | 385 | 395 % | 2026 |
| 87 | Reher | 734 | 390 % | 2026 |
| 88 | Mühlenbarbek | 253 | 385 % | 2026 |
| 89 | Hohenfelde | 869 | 384 % | 2026 |
| 90 | Brokstedt | 2.226 | 381 % | 2026 |
| 91 | Blomesche Wildnis | 583 | 380 % | 2026 |
| 92 | Neuendorf-Sachsenbande | 409 | 380 % | 2026 |
| 93 | Kollmar | 1.627 | 362 % | 2026 |
| 94 | Brokdorf | 997 | 350 % | 2026 |
| 95 | Engelbrechtsche Wildnis | 841 | 350 % | 2026 |
| 96 | Landscheide | 249 | 340 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (111 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Hohenfelde
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hohenfelde?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hohenfelde bei 384 %, für die Grundsteuer A bei 315 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Hohenfelde hoch?
Mit 384 % liegt Hohenfelde auf Platz 698 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 37 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Hohenfelde den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 384 % gestiegen (+84 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hohenfelde?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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