Hohenfelde

SH
Schleswig-Holstein Steinburg PLZ 25358 869 Einwohner
Grundsteuer A 315 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 384 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01061041

Grundsteuer für Hohenfelde berechnen
Auf einen Blick

So steht Hohenfelde im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 384 % liegt Hohenfelde auf Platz 698 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 37 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Hohenfelde liegt 37 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Steinburg

Von den 111 Gemeinden im Kreis Steinburg hat Hohenfelde den 89.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 481 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 384 % gestiegen (+84 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %).

Rechenbeispiel für Hohenfelde

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Hohenfelde 384 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 37 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 230,40 € im Jahr bzw. 57,60 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 384 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 384 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Hohenfelde.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Hohenfelde

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 300 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 300 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 300 % 0 %
2025 315 % 384 % +84 %
2026 315 % 384 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Steinburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Steinburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
82 Altenmoor 235 408 % 2026
83 Oeschebüttel 177 407 % 2026
84 Sarlhusen 453 404 % 2026
85 Elskop 161 400 % 2026
86 Gribbohm 385 395 % 2026
87 Reher 734 390 % 2026
88 Mühlenbarbek 253 385 % 2026
89 Hohenfelde 869 384 % 2026
90 Brokstedt 2.226 381 % 2026
91 Blomesche Wildnis 583 380 % 2026
92 Neuendorf-Sachsenbande 409 380 % 2026
93 Kollmar 1.627 362 % 2026
94 Brokdorf 997 350 % 2026
95 Engelbrechtsche Wildnis 841 350 % 2026
96 Landscheide 249 340 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (111 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Hohenfelde

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Hohenfelde?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Hohenfelde bei 384 %, für die Grundsteuer A bei 315 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Hohenfelde hoch?

Mit 384 % liegt Hohenfelde auf Platz 698 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 37 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Hohenfelde den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 384 % gestiegen (+84 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Hohenfelde?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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