Grundsteuer-Hebesatz Großenwiehe
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Großenwiehe (Schleswig-Flensburg) in Schleswig-Holstein.
Großenwiehe
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01059115
So steht Großenwiehe im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 549 % liegt Großenwiehe auf Platz 127 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Großenwiehe liegt 128 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Schleswig-Flensburg
Von den 123 Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg hat Großenwiehe den 34.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 475 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 549 % gestiegen (+124 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).
Rechenbeispiel für Großenwiehe
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Großenwiehe 549 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 128 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 329,40 € im Jahr bzw. 82,35 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 549 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 549 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Großenwiehe.
Hebesatz-Entwicklung in Großenwiehe
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 380 % | 425 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 380 % | 425 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 425 % | 0 % |
| 2025 | 298 % | 549 % | +124 % |
| 2026 | 298 % | 549 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 28 | Jübek | 2.766 | 570 % | 2026 |
| 29 | Scheggerott | 327 | 570 % | 2026 |
| 30 | Süderbrarup | 5.107 | 568 % | 2026 |
| 31 | Langballig | 1.563 | 560 % | 2026 |
| 32 | Ellingstedt | 777 | 550 % | 2026 |
| 33 | Idstedt | 887 | 550 % | 2026 |
| 34 | Erfde | 2.270 | 549 % | 2026 |
| 35 | Großenwiehe | 3.316 | 549 % | 2026 |
| 36 | Munkbrarup | 1.213 | 540 % | 2026 |
| 37 | Neuberend | 1.169 | 540 % | 2026 |
| 38 | Treia | 1.610 | 540 % | 2026 |
| 39 | Klein Bennebek | 529 | 532 % | 2026 |
| 40 | Hüsby | 799 | 530 % | 2026 |
| 41 | Schaalby | 1.486 | 527 % | 2026 |
| 42 | Böklund | 1.658 | 525 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (123 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Großenwiehe
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Großenwiehe?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Großenwiehe bei 549 %, für die Grundsteuer A bei 298 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Großenwiehe hoch?
Mit 549 % liegt Großenwiehe auf Platz 127 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Großenwiehe den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 549 % gestiegen (+124 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Großenwiehe?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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