Großenwiehe

SH
Schleswig-Holstein Schleswig-Flensburg PLZ 24969 3.316 Einwohner
Grundsteuer A 298 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 549 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01059115

Grundsteuer für Großenwiehe berechnen
Auf einen Blick

So steht Großenwiehe im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 549 % liegt Großenwiehe auf Platz 127 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Großenwiehe liegt 128 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Schleswig-Flensburg

Von den 123 Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg hat Großenwiehe den 34.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 475 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 549 % gestiegen (+124 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).

Rechenbeispiel für Großenwiehe

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Großenwiehe 549 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 128 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 329,40 € im Jahr bzw. 82,35 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 549 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 549 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Großenwiehe.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Großenwiehe

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 380 % 425 % –
2023 (vor der Reform) 380 % 425 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 425 % 0 %
2025 298 % 549 % +124 %
2026 298 % 549 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Schleswig-Flensburg

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
28 Jübek 2.766 570 % 2026
29 Scheggerott 327 570 % 2026
30 Süderbrarup 5.107 568 % 2026
31 Langballig 1.563 560 % 2026
32 Ellingstedt 777 550 % 2026
33 Idstedt 887 550 % 2026
34 Erfde 2.270 549 % 2026
35 Großenwiehe 3.316 549 % 2026
36 Munkbrarup 1.213 540 % 2026
37 Neuberend 1.169 540 % 2026
38 Treia 1.610 540 % 2026
39 Klein Bennebek 529 532 % 2026
40 Hüsby 799 530 % 2026
41 Schaalby 1.486 527 % 2026
42 Böklund 1.658 525 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (123 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Großenwiehe

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Großenwiehe?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Großenwiehe bei 549 %, für die Grundsteuer A bei 298 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Großenwiehe hoch?

Mit 549 % liegt Großenwiehe auf Platz 127 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 88 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Großenwiehe den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 425 % auf 549 % gestiegen (+124 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Großenwiehe?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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