Grundsteuer-Hebesatz Langballig
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Langballig (Schleswig-Flensburg) in Schleswig-Holstein.
Langballig
SHBerechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01059137
So steht Langballig im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 560 % liegt Langballig auf Platz 106 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Langballig liegt 139 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Schleswig-Flensburg
Von den 123 Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg hat Langballig den 31.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 475 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 560 % gestiegen (+210 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 553 %).
Rechenbeispiel für Langballig
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Langballig 560 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 139 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 336,00 € im Jahr bzw. 84,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 560 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 560 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Langballig.
Hebesatz-Entwicklung in Langballig
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 380 % | 425 % | +75 % |
| 2025 | 388 % | 553 % | +128 % |
| 2026 | 500 % | 560 % | +7 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 24 | Sieverstedt | 1.642 | 580 % | 2026 |
| 25 | Rabel | 609 | 578 % | 2026 |
| 26 | Hasselberg | 927 | 575 % | 2026 |
| 27 | Sterup | 1.445 | 575 % | 2026 |
| 28 | Jübek | 2.766 | 570 % | 2026 |
| 29 | Scheggerott | 327 | 570 % | 2026 |
| 30 | Süderbrarup | 5.107 | 568 % | 2026 |
| 31 | Langballig | 1.563 | 560 % | 2026 |
| 32 | Ellingstedt | 777 | 550 % | 2026 |
| 33 | Idstedt | 887 | 550 % | 2026 |
| 34 | Erfde | 2.270 | 549 % | 2026 |
| 35 | Großenwiehe | 3.316 | 549 % | 2026 |
| 36 | Munkbrarup | 1.213 | 540 % | 2026 |
| 37 | Neuberend | 1.169 | 540 % | 2026 |
| 38 | Treia | 1.610 | 540 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (123 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Langballig
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Langballig?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Langballig bei 560 %, für die Grundsteuer A bei 500 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Langballig hoch?
Mit 560 % liegt Langballig auf Platz 106 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Langballig den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 560 % gestiegen (+210 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 553 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Langballig?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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