Großenbrode

SH
Schleswig-Holstein Ostholstein PLZ 23775 2.167 Einwohner
Grundsteuer A 475 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 413 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Schleswig-Holstein: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Statistikamt Nord, Realsteuerhebesätze 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 01055017

Grundsteuer für Großenbrode berechnen
Auf einen Blick

So steht Großenbrode im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 413 % liegt Großenbrode auf Platz 587 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 47 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Schleswig-Holstein liegt bei 421 %, Großenbrode liegt 8 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Ostholstein

Von den 36 Gemeinden im Kreis Ostholstein hat Großenbrode den 14.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 385 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 413 % gestiegen (+23 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %).

Rechenbeispiel für Großenbrode

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Großenbrode 413 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 421 €, also 8 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 247,80 € im Jahr bzw. 61,95 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 413 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 413 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Großenbrode.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Großenbrode

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 370 % 390 % –
2023 (vor der Reform) 370 % 390 % 0 %
2024 (vor der Reform) 380 % 425 % +35 %
2025 475 % 413 % -12 %
2026 475 % 413 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ostholstein

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ostholstein

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
8 Schönwalde am Bungsberg 2.498 470 % 2026
9 Oldenburg in Holstein 9.724 432 % 2026
10 Süsel 4.971 425 % 2026
11 Harmsdorf 684 421 % 2026
12 Kabelhorst 403 421 % 2026
13 Sierksdorf 1.461 421 % 2026
14 Bad Schwartau 19.918 413 % 2026
15 Großenbrode 2.167 413 % 2026
16 Göhl 1.090 387 % 2026
17 Heiligenhafen 9.501 380 % 2026
18 Lensahn 4.979 371 % 2026
19 Grömitz 6.856 370 % 2026
20 Grube 1.092 351 % 2026
21 Scharbeutz 11.668 350 % 2026
22 Ratekau 15.484 346 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (36 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Großenbrode

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Großenbrode?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Großenbrode bei 413 %, für die Grundsteuer A bei 475 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Großenbrode hoch?

Mit 413 % liegt Großenbrode auf Platz 587 von 1104 Gemeinden in Schleswig-Holstein (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 47 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Großenbrode den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 390 % auf 413 % gestiegen (+23 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 425 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Großenbrode?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Schleswig-Holstein gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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