Schirgiswalde-Kirschau

SN
Sachsen Bautzen PLZ 02681 5.754 Einwohner
Grundsteuer A 300 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 382 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -33 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰  |  Nichtwohnen: 0,72 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14625525

Grundsteuer für Schirgiswalde-Kirschau berechnen
Auf einen Blick

So steht Schirgiswalde-Kirschau im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 382 % liegt Schirgiswalde-Kirschau auf Platz 299 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Schirgiswalde-Kirschau liegt 23 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Bautzen

Von den 57 Gemeinden im Kreis Bautzen hat Schirgiswalde-Kirschau den 38.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 402 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 415 % auf 382 % gesunken (-33 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 415 %).

Rechenbeispiel für Schirgiswalde-Kirschau

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schirgiswalde-Kirschau 382 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 23 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 229,20 € im Jahr bzw. 57,30 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 382 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 382 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schirgiswalde-Kirschau.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schirgiswalde-Kirschau

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 415 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 415 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 415 % 0 %
2025 – 382 % -33 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Bautzen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Bautzen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
31 Pulsnitz 7.250 400 % 2025
32 Schmölln-Putzkau 2.964 400 % 2024
33 Ohorn 2.433 395 % 2025
34 Lohsa 4.937 393 % 2025
35 Ottendorf-Okrilla 9.880 390 % 2025
36 Doberschau-Gaußig 4.164 385 % 2025
37 Radeberg 18.667 385 % 2025
38 Schirgiswalde-Kirschau 5.754 382 % 2025
39 Großröhrsdorf 9.480 380 % 2025
40 Laußnitz 1.792 380 % 2025
41 Malschwitz 4.735 380 % 2025
42 Oßling 2.187 380 % 2025
43 Ralbitz-Rosenthal 1.725 380 % 2025
44 Rammenau 1.306 380 % 2025
45 Wachau 4.226 380 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (57 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schirgiswalde-Kirschau

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schirgiswalde-Kirschau?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schirgiswalde-Kirschau bei 382 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schirgiswalde-Kirschau hoch?

Mit 382 % liegt Schirgiswalde-Kirschau auf Platz 299 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schirgiswalde-Kirschau den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 415 % auf 382 % gesunken (-33 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 415 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schirgiswalde-Kirschau?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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