Grundsteuer-Hebesatz Rossau
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Rossau (Mittelsachsen) in Sachsen.
Rossau
SNBerechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰ | Nichtwohnen: 0,72 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14522500
So steht Rossau im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 455 % liegt Rossau auf Platz 62 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Rossau liegt 50 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Mittelsachsen
Von den 52 Gemeinden im Kreis Mittelsachsen hat Rossau den 13.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 419 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 455 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).
Rechenbeispiel für Rossau
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rossau 455 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 50 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 273,00 € im Jahr bzw. 68,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 455 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 455 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rossau.
Hebesatz-Entwicklung in Rossau
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 330 % | 430 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 330 % | 430 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 330 % | 430 % | 0 % |
| 2025 | – | 455 % | +25 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mittelsachsen
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 6 | Kriebstein | 1.940 | 480 % | 2025 |
| 7 | Brand-Erbisdorf | 8.695 | 470 % | 2025 |
| 8 | Leisnig | 7.864 | 470 % | 2025 |
| 9 | Großweitzschen | 2.624 | 465 % | 2025 |
| 10 | Erlau | 3.057 | 460 % | 2025 |
| 11 | Hainichen | 8.154 | 460 % | 2024 |
| 12 | Lunzenau | 3.851 | 460 % | 2024 |
| 13 | Rossau | 3.281 | 455 % | 2025 |
| 14 | Hartmannsdorf | 4.452 | 450 % | 2024 |
| 15 | Mühlau | 2.060 | 450 % | 2025 |
| 16 | Claußnitz | 2.868 | 430 % | 2025 |
| 17 | Königshain-Wiederau | 2.481 | 430 % | 2025 |
| 18 | Lichtenau | 6.854 | 430 % | 2024 |
| 19 | Großschirma | 5.203 | 425 % | 2025 |
| 20 | Zettlitz | 639 | 425 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (52 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Rossau
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rossau?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rossau bei 455 %, für die Grundsteuer A bei 330 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Rossau hoch?
Mit 455 % liegt Rossau auf Platz 62 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Rossau den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 455 % gestiegen (+25 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rossau?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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