Niederdorf

SN
Sachsen Erzgebirgskreis PLZ 09366 1.254 Einwohner
Grundsteuer A 310 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 410 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +40 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰  |  Nichtwohnen: 0,72 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14521420

Grundsteuer für Niederdorf berechnen
Auf einen Blick

So steht Niederdorf im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 410 % liegt Niederdorf auf Platz 185 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Niederdorf liegt 5 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Erzgebirgskreis

Von den 59 Gemeinden im Kreis Erzgebirgskreis hat Niederdorf den 34.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 421 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 410 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %).

Rechenbeispiel für Niederdorf

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Niederdorf 410 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 5 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 246,00 € im Jahr bzw. 61,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 410 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 410 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Niederdorf.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Niederdorf

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 285 % 370 % –
2023 (vor der Reform) 285 % 370 % 0 %
2024 (vor der Reform) 285 % 370 % 0 %
2025 310 % 410 % +40 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Erzgebirgskreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Erzgebirgskreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
27 Lugau/Erzgeb. 7.345 425 % 2024
28 Burkhardtsdorf 5.845 420 % 2024
29 Hohndorf 3.300 420 % 2024
30 Königswalde 2.037 420 % 2024
31 Marienberg 15.948 420 % 2024
32 Schneeberg 13.372 420 % 2024
33 Thalheim/Erzgeb. 5.899 420 % 2025
34 Niederdorf 1.254 410 % 2025
35 Olbernhau 9.800 410 % 2024
36 Mildenau 3.292 405 % 2024
37 Stützengrün 3.015 405 % 2025
38 Annaberg-Buchholz 18.882 400 % 2024
39 Aue-Bad Schlema 18.968 400 % 2025
40 Deutschneudorf 814 400 % 2025
41 Jahnsdorf/Erzgeb. 5.208 400 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (59 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Niederdorf

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Niederdorf?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Niederdorf bei 410 %, für die Grundsteuer A bei 310 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Niederdorf hoch?

Mit 410 % liegt Niederdorf auf Platz 185 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 53 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Niederdorf den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 410 % gestiegen (+40 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 370 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Niederdorf?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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