Netzschkau

SN
Sachsen Vogtlandkreis PLZ 08491 3.570 Einwohner
Grundsteuer A 360 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 485 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +55 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰  |  Nichtwohnen: 0,72 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14523260

Grundsteuer für Netzschkau berechnen
Auf einen Blick

So steht Netzschkau im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 485 % liegt Netzschkau auf Platz 31 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Netzschkau liegt 80 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Vogtlandkreis

Von den 37 Gemeinden im Kreis Vogtlandkreis hat Netzschkau den 7.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 427 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 485 % gestiegen (+55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %).

Rechenbeispiel für Netzschkau

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Netzschkau 485 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 80 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 291,00 € im Jahr bzw. 72,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 485 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 485 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Netzschkau.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Netzschkau

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 360 % 430 % –
2023 (vor der Reform) 360 % 430 % 0 %
2024 (vor der Reform) 360 % 430 % 0 %
2025 – 485 % +55 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Vogtlandkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vogtlandkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Bergen 892 490 % 2024
2 Plauen 64.893 490 % 2025
3 Reichenbach im Vogtland 19.510 490 % 2025
4 Theuma 945 490 % 2024
5 Tirpersdorf 1.323 490 % 2024
6 Werda 1.458 490 % 2024
7 Netzschkau 3.570 485 % 2025
8 Pausa-Mühltroff 4.556 460 % 2024
9 Neumark 2.844 457 % 2024
10 Schöneck/Vogtl. 2.850 450 % 2025
11 Weischlitz 5.551 450 % 2025
12 Adorf/Vogtl. 4.376 440 % 2024
13 Bad Elster 3.502 440 % 2024
14 Markneukirchen 6.951 440 % 2024
15 Mühlental 1.151 440 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (37 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Netzschkau

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Netzschkau?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Netzschkau bei 485 %, für die Grundsteuer A bei 360 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Netzschkau hoch?

Mit 485 % liegt Netzschkau auf Platz 31 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 92 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Netzschkau den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 430 % auf 485 % gestiegen (+55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 430 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Netzschkau?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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