Mulda/Sa.

SN
Sachsen Mittelsachsen PLZ 09619 2.302 Einwohner
Grundsteuer A 245 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 385 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -43 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Sachsen: Bundesmodell (modifiziert)

Steuermesszahl Wohnen: 0,36 ‰  |  Nichtwohnen: 0,72 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 14522390

Grundsteuer für Mulda/Sa. berechnen
Auf einen Blick

So steht Mulda/Sa. im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 385 % liegt Mulda/Sa. auf Platz 288 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen liegt bei 405 %, Mulda/Sa. liegt 20 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Mittelsachsen

Von den 52 Gemeinden im Kreis Mittelsachsen hat Mulda/Sa. den 42.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 419 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 428 % auf 385 % gesunken (-43 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 428 %).

Rechenbeispiel für Mulda/Sa.

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mulda/Sa. 385 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 405 €, also 20 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 231,00 € im Jahr bzw. 57,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 385 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,36 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 385 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mulda/Sa..

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Mulda/Sa.

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 315 % 428 % –
2023 (vor der Reform) 315 % 428 % 0 %
2024 (vor der Reform) 315 % 428 % 0 %
2025 245 % 385 % -43 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mittelsachsen

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mittelsachsen

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
35 Augustusburg 4.297 395 % 2025
36 Halsbrücke 4.965 390 % 2024
37 Jahnatal 4.738 390 % 2024
38 Lichtenberg/Erzgeb. 2.598 390 % 2025
39 Oberschöna 3.149 390 % 2025
40 Sayda 1.642 390 % 2025
41 Striegistal 4.496 390 % 2024
42 Mulda/Sa. 2.302 385 % 2025
43 Döbeln 23.907 380 % 2025
44 Leubsdorf 3.163 380 % 2024
45 Königsfeld 1.360 375 % 2024
46 Dorfchemnitz 1.411 370 % 2025
47 Wechselburg 1.702 365 % 2025
48 Flöha 10.218 360 % 2025
49 Großhartmannsdorf 2.347 360 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (52 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Mulda/Sa.

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mulda/Sa.?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mulda/Sa. bei 385 %, für die Grundsteuer A bei 245 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Mulda/Sa. hoch?

Mit 385 % liegt Mulda/Sa. auf Platz 288 von 418 Gemeinden in Sachsen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 29 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Mulda/Sa. den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 428 % auf 385 % gesunken (-43 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 428 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mulda/Sa.?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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