Grundsteuer-Hebesatz Kaiserpfalz
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Kaiserpfalz (Burgenlandkreis) in Sachsen-Anhalt.
Kaiserpfalz
STBerechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15084246
So steht Kaiserpfalz im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 399 % liegt Kaiserpfalz auf Platz 140 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 35 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Kaiserpfalz liegt 23 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Burgenlandkreis
Von den 33 Gemeinden im Kreis Burgenlandkreis hat Kaiserpfalz den 17.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 396 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 375 % auf 399 % gestiegen (+24 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 375 %).
Rechenbeispiel für Kaiserpfalz
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Kaiserpfalz 399 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 23 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 239,40 € im Jahr bzw. 59,85 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 399 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 399 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Kaiserpfalz.
Hebesatz-Entwicklung in Kaiserpfalz
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 375 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 350 % | 375 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 350 % | 375 % | 0 % |
| 2025 | 526 % | 399 % | +24 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Burgenlandkreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 10 | Freyburg (Unstrut) | 4.399 | 400 % | 2024 |
| 11 | Gutenborn | 1.707 | 400 % | 2024 |
| 12 | Osterfeld | 2.336 | 400 % | 2024 |
| 13 | Schönburg | 953 | 400 % | 2024 |
| 14 | Stößen | 865 | 400 % | 2024 |
| 15 | Wetterzeube | 1.608 | 400 % | 2024 |
| 16 | Zeitz | 27.934 | 400 % | 2024 |
| 17 | Kaiserpfalz | 1.511 | 399 % | 2025 |
| 18 | Lanitz-Hassel-Tal | 1.002 | 392 % | 2025 |
| 19 | Wethau | 806 | 390 % | 2024 |
| 20 | Meineweh | 960 | 386 % | 2024 |
| 21 | Mertendorf | 1.534 | 386 % | 2024 |
| 22 | Finneland | 1.009 | 385 % | 2025 |
| 23 | Balgstädt | 1.041 | 380 % | 2024 |
| 24 | Gleina | 1.128 | 380 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (33 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Kaiserpfalz
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Kaiserpfalz?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Kaiserpfalz bei 399 %, für die Grundsteuer A bei 526 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Kaiserpfalz hoch?
Mit 399 % liegt Kaiserpfalz auf Platz 140 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 35 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Kaiserpfalz den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 375 % auf 399 % gestiegen (+24 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 375 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Kaiserpfalz?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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