Grundsteuer-Hebesatz Lanitz-Hassel-Tal
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Lanitz-Hassel-Tal (Burgenlandkreis) in Sachsen-Anhalt.
Lanitz-Hassel-Tal
STBerechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15084282
So steht Lanitz-Hassel-Tal im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 392 % liegt Lanitz-Hassel-Tal auf Platz 144 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 34 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, Lanitz-Hassel-Tal liegt 30 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Burgenlandkreis
Von den 33 Gemeinden im Kreis Burgenlandkreis hat Lanitz-Hassel-Tal den 18.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 396 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 392 % gestiegen (+42 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %).
Rechenbeispiel für Lanitz-Hassel-Tal
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Lanitz-Hassel-Tal 392 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 30 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 235,20 € im Jahr bzw. 58,80 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 392 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 392 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Lanitz-Hassel-Tal.
Hebesatz-Entwicklung in Lanitz-Hassel-Tal
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 330 % | 350 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 330 % | 350 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 330 % | 350 % | 0 % |
| 2025 | 383 % | 392 % | +42 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Burgenlandkreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 11 | Gutenborn | 1.707 | 400 % | 2024 |
| 12 | Osterfeld | 2.336 | 400 % | 2024 |
| 13 | Schönburg | 953 | 400 % | 2024 |
| 14 | Stößen | 865 | 400 % | 2024 |
| 15 | Wetterzeube | 1.608 | 400 % | 2024 |
| 16 | Zeitz | 27.934 | 400 % | 2024 |
| 17 | Kaiserpfalz | 1.511 | 399 % | 2025 |
| 18 | Lanitz-Hassel-Tal | 1.002 | 392 % | 2025 |
| 19 | Wethau | 806 | 390 % | 2024 |
| 20 | Meineweh | 960 | 386 % | 2024 |
| 21 | Mertendorf | 1.534 | 386 % | 2024 |
| 22 | Finneland | 1.009 | 385 % | 2025 |
| 23 | Balgstädt | 1.041 | 380 % | 2024 |
| 24 | Gleina | 1.128 | 380 % | 2025 |
| 25 | Goseck | 974 | 380 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (33 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Lanitz-Hassel-Tal
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lanitz-Hassel-Tal?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Lanitz-Hassel-Tal bei 392 %, für die Grundsteuer A bei 383 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Lanitz-Hassel-Tal hoch?
Mit 392 % liegt Lanitz-Hassel-Tal auf Platz 144 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 34 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Lanitz-Hassel-Tal den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 350 % auf 392 % gestiegen (+42 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 350 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Lanitz-Hassel-Tal?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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