An der Poststraße

ST
Sachsen-Anhalt Burgenlandkreis PLZ 06647 1.548 Einwohner
Grundsteuer A 400 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 320 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +20 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Sachsen-Anhalt: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 15084012

Grundsteuer für An der Poststraße berechnen
Auf einen Blick

So steht An der Poststraße im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 320 % liegt An der Poststraße auf Platz 208 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Sachsen-Anhalt liegt bei 422 %, An der Poststraße liegt 102 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Burgenlandkreis

Von den 33 Gemeinden im Kreis Burgenlandkreis hat An der Poststraße den 31.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 396 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 320 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %).

Rechenbeispiel für An der Poststraße

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in An der Poststraße 320 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 422 €, also 102 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 192,00 € im Jahr bzw. 48,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 320 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 320 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in An der Poststraße.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in An der Poststraße

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 300 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 300 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 300 % 0 %
2025 400 % 320 % +20 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Burgenlandkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Burgenlandkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
19 Wethau 806 390 % 2024
20 Meineweh 960 386 % 2024
21 Mertendorf 1.534 386 % 2024
22 Finneland 1.009 385 % 2025
23 Balgstädt 1.041 380 % 2024
24 Gleina 1.128 380 % 2025
25 Goseck 974 380 % 2024
26 Hohenmölsen 9.074 380 % 2024
27 Kretzschau 2.279 380 % 2024
28 Nebra (Unstrut) 2.956 380 % 2024
29 Weißenfels 37.308 380 % 2024
30 Lützen 8.207 330 % 2024
31 An der Poststraße 1.548 320 % 2025
32 Eckartsberga 2.232 318 % 2025
33 Finne 1.137 300 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (33 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in An der Poststraße

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in An der Poststraße?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in An der Poststraße bei 320 %, für die Grundsteuer A bei 400 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in An der Poststraße hoch?

Mit 320 % liegt An der Poststraße auf Platz 208 von 218 Gemeinden in Sachsen-Anhalt (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 3 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat An der Poststraße den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 300 % auf 320 % gestiegen (+20 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 300 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in An der Poststraße?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Sachsen-Anhalt gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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