Grundsteuer-Hebesatz Saarlouis, Kreisstadt
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Saarlouis, Kreisstadt (Saarlouis) in Saarland.
Saarlouis, Kreisstadt
SLBerechnungsmodell in Saarland: Bundesmodell (modifiziert)
Steuermesszahl Wohnen: 0,34 ‰ | Nichtwohnen: 0,64 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 10044115
So steht Saarlouis, Kreisstadt im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 435 % liegt Saarlouis, Kreisstadt auf Platz 22 von 52 Gemeinden in Saarland (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Saarland liegt bei 429 %, Saarlouis, Kreisstadt liegt 6 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Saarlouis
Von den 13 Gemeinden im Kreis Saarlouis hat Saarlouis, Kreisstadt den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 422 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 435 % gestiegen (+35 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %).
Rechenbeispiel für Saarlouis, Kreisstadt
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Saarlouis, Kreisstadt 435 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 429 €, also 6 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 261,00 € im Jahr bzw. 65,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 435 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell (modifiziert) — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,34 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 435 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Saarlouis, Kreisstadt.
Hebesatz-Entwicklung in Saarlouis, Kreisstadt
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 400 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 400 % | 0 % |
| 2025 | 450 % | 435 % | +35 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Saarlouis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Ensdorf | 6.833 | 630 % | 2025 |
| 2 | Lebach | 19.269 | 510 % | 2025 |
| 3 | Dillingen | 21.295 | 450 % | 2025 |
| 4 | Nalbach | 9.106 | 440 % | 2025 |
| 5 | Saarlouis, Kreisstadt | 37.675 | 435 % | 2025 |
| 6 | Überherrn | 12.089 | 435 % | 2024 |
| 7 | Bous | 7.334 | 420 % | 2025 |
| 8 | Schwalbach | 17.940 | 400 % | 2025 |
| 9 | Rehlingen-Siersburg | 14.889 | 380 % | 2025 |
| 10 | Schmelz | 16.869 | 365 % | 2025 |
| 11 | Saarwellingen | 13.590 | 360 % | 2025 |
| 12 | Wadgassen | 17.987 | 345 % | 2025 |
| 13 | Wallerfangen | 9.211 | 310 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).
Grundsteuer in Saarlouis, Kreisstadt
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Saarlouis, Kreisstadt?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Saarlouis, Kreisstadt bei 435 %, für die Grundsteuer A bei 450 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Saarlouis, Kreisstadt hoch?
Mit 435 % liegt Saarlouis, Kreisstadt auf Platz 22 von 52 Gemeinden in Saarland (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 57 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Saarlouis, Kreisstadt den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 435 % gestiegen (+35 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 400 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Saarlouis, Kreisstadt?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Saarland gilt das Bundesmodell (modifiziert). Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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