Grundsteuer-Hebesatz Zweibrücken
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Zweibrücken in Rheinland-Pfalz.
Zweibrücken
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07320000
So steht Zweibrücken im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 552 % liegt Zweibrücken auf Platz 345 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Zweibrücken liegt 66 Prozentpunkte darüber.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 552 % gestiegen (+72 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 480 %).
Rechenbeispiel für Zweibrücken
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Zweibrücken 552 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 66 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 331,20 € im Jahr bzw. 82,80 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 552 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 552 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Zweibrücken.
Hebesatz-Entwicklung in Zweibrücken
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 480 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 552 % | +72 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 552 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Rheinland-Pfalz
| Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|
| Ingelheim am Rhein | 34.903 | 80 % | 2024 |
| Idar-Oberstein | 30.074 | 800 % | 2025 |
| Andernach | 29.920 | 550 % | 2024 |
| Bad Neuenahr-Ahrweiler | 28.264 | 490 % | 2025 |
| Pirmasens | 39.389 | 700 % | 2025 |
| Bingen am Rhein | 25.424 | 465 % | 2024 |
Grundsteuer in Zweibrücken
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Zweibrücken?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Zweibrücken bei 552 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Zweibrücken hoch?
Mit 552 % liegt Zweibrücken auf Platz 345 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Zweibrücken den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 552 % gestiegen (+72 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Zweibrücken?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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