Zweibrücken

RP
Rheinland-Pfalz PLZ 66482 33.178 Einwohner
Grundsteuer A 300 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 552 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude)

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2024  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07320000

Grundsteuer für Zweibrücken berechnen
Auf einen Blick

So steht Zweibrücken im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 552 % liegt Zweibrücken auf Platz 345 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Zweibrücken liegt 66 Prozentpunkte darüber.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 552 % gestiegen (+72 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 480 %).

Rechenbeispiel für Zweibrücken

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Zweibrücken 552 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 66 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 331,20 € im Jahr bzw. 82,80 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 552 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 552 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Zweibrücken.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Zweibrücken

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 480 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 552 % +72 %
2024 (vor der Reform) 300 % 552 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Vergleich

Hebesätze ähnlich großer Gemeinden in Rheinland-Pfalz

Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
Ingelheim am Rhein 34.903 80 % 2024
Idar-Oberstein 30.074 800 % 2025
Andernach 29.920 550 % 2024
Bad Neuenahr-Ahrweiler 28.264 490 % 2025
Pirmasens 39.389 700 % 2025
Bingen am Rhein 25.424 465 % 2024

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Häufige Fragen

Grundsteuer in Zweibrücken

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Zweibrücken?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Zweibrücken bei 552 %, für die Grundsteuer A bei 300 % (Stand 2024).

Ist der Hebesatz in Zweibrücken hoch?

Mit 552 % liegt Zweibrücken auf Platz 345 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Zweibrücken den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 552 % gestiegen (+72 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Zweibrücken?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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