Bad Neuenahr-Ahrweiler

RP
Rheinland-Pfalz Ahrweiler PLZ 53474 28.264 Einwohner
Grundsteuer A 345 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 490 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +25 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07131007

Grundsteuer für Bad Neuenahr-Ahrweiler berechnen
Auf einen Blick

So steht Bad Neuenahr-Ahrweiler im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 490 % liegt Bad Neuenahr-Ahrweiler auf Platz 721 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 68 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt 4 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Ahrweiler

Von den 74 Gemeinden im Kreis Ahrweiler hat Bad Neuenahr-Ahrweiler den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 457 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 490 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %).

Rechenbeispiel für Bad Neuenahr-Ahrweiler

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Bad Neuenahr-Ahrweiler 490 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 4 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 294,00 € im Jahr bzw. 73,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 490 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 490 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 410 % –
2023 (vor der Reform) 345 % 465 % +55 %
2024 (vor der Reform) 345 % 465 % 0 %
2025 – 490 % +25 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Ahrweiler

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Ahrweiler

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Honerath 161 500 % 2024
2 Adenau 2.943 495 % 2025
3 Bad Neuenahr-Ahrweiler 28.264 490 % 2025
4 Dankerath 76 480 % 2024
5 Ahrbrück 1.150 465 % 2024
6 Altenahr 1.635 465 % 2024
7 Antweiler 477 465 % 2024
8 Aremberg 207 465 % 2025
9 Bad Breisig 9.661 465 % 2024
10 Barweiler 376 465 % 2024
11 Bauler 50 465 % 2024
12 Berg 1.282 465 % 2024
13 Brenk 189 465 % 2024
14 Brohl-Lützing 2.526 465 % 2024
15 Burgbrohl 3.264 465 % 2024

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (74 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Bad Neuenahr-Ahrweiler bei 490 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Bad Neuenahr-Ahrweiler hoch?

Mit 490 % liegt Bad Neuenahr-Ahrweiler auf Platz 721 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 68 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Bad Neuenahr-Ahrweiler den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 490 % gestiegen (+80 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Bad Neuenahr-Ahrweiler?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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