Grundsteuer-Hebesatz Steineroth
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Steineroth (Altenkirchen (Westerwald)) in Rheinland-Pfalz.
Steineroth
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07132108
So steht Steineroth im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 525 % liegt Steineroth auf Platz 439 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Steineroth liegt 39 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
Von den 118 Gemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald) hat Steineroth den 45.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 536 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 525 % gestiegen (+115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 410 %).
Rechenbeispiel für Steineroth
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Steineroth 525 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 39 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 315,00 € im Jahr bzw. 78,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 525 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 525 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Steineroth.
Hebesatz-Entwicklung in Steineroth
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 410 % | 410 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 475 % | 525 % | +115 % |
| 2024 (vor der Reform) | 475 % | 525 % | 0 % |
| 2025 | 345 % | 525 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Altenkirchen (Westerwald)
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 38 | Molzhain | 523 | 540 % | 2024 |
| 39 | Peterslahr | 326 | 535 % | 2024 |
| 40 | Elben | 340 | 530 % | 2024 |
| 41 | Elkenroth | 1.816 | 530 % | 2024 |
| 42 | Mammelzen | 1.016 | 530 % | 2025 |
| 43 | Nauroth | 1.229 | 530 % | 2024 |
| 44 | Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) | 751 | 530 % | 2024 |
| 45 | Steineroth | 542 | 525 % | 2024 |
| 46 | Breitscheidt | 1.018 | 520 % | 2025 |
| 47 | Ersfeld | 72 | 520 % | 2024 |
| 48 | Kausen | 789 | 520 % | 2024 |
| 49 | Orfgen | 227 | 520 % | 2024 |
| 50 | Pracht | 1.490 | 520 % | 2025 |
| 51 | Hilgenroth | 305 | 510 % | 2025 |
| 52 | Reiferscheid | 433 | 510 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (118 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Steineroth
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Steineroth?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Steineroth bei 525 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Steineroth hoch?
Mit 525 % liegt Steineroth auf Platz 439 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Steineroth den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 525 % gestiegen (+115 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 410 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Steineroth?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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