Grundsteuer-Hebesatz Osterspai
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Osterspai (Rhein-Lahn-Kreis) in Rheinland-Pfalz.
Osterspai
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07141108
So steht Osterspai im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 745 % liegt Osterspai auf Platz 31 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Osterspai liegt 259 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Rhein-Lahn-Kreis
Von den 137 Gemeinden im Kreis Rhein-Lahn-Kreis hat Osterspai den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 535 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 745 % gestiegen (+345 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 490 %).
Rechenbeispiel für Osterspai
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Osterspai 745 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 259 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 447,00 € im Jahr bzw. 111,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 745 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 745 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Osterspai.
Hebesatz-Entwicklung in Osterspai
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 350 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 395 % | 490 % | +90 % |
| 2024 (vor der Reform) | 395 % | 490 % | 0 % |
| 2025 | 345 % | 745 % | +255 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhein-Lahn-Kreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Sankt Goarshausen | 1.242 | 913 % | 2025 |
| 2 | Dörscheid | 360 | 812 % | 2025 |
| 3 | Braubach | 2.986 | 809 % | 2025 |
| 4 | Patersberg | 353 | 802 % | 2025 |
| 5 | Weyer | 470 | 790 % | 2025 |
| 6 | Dahlheim | 801 | 769 % | 2025 |
| 7 | Gemmerich | 544 | 750 % | 2025 |
| 8 | Osterspai | 1.243 | 745 % | 2025 |
| 9 | Kestert | 635 | 740 % | 2025 |
| 10 | Lykershausen | 216 | 740 % | 2025 |
| 11 | Prath | 301 | 734 % | 2025 |
| 12 | Lierschied | 475 | 730 % | 2025 |
| 13 | Auel | 174 | 713 % | 2025 |
| 14 | Dachsenhausen | 959 | 709 % | 2025 |
| 15 | Kamp-Bornhofen | 1.465 | 707 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (137 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Osterspai
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Osterspai?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Osterspai bei 745 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Osterspai hoch?
Mit 745 % liegt Osterspai auf Platz 31 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 99 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Osterspai den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 745 % gestiegen (+345 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 490 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Osterspai?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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