Montabaur

RP
Rheinland-Pfalz Westerwaldkreis PLZ 56410 14.937 Einwohner
Grundsteuer A 345 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 545 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +80 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07143048

Grundsteuer für Montabaur berechnen
Auf einen Blick

So steht Montabaur im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 545 % liegt Montabaur auf Platz 386 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 83 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Montabaur liegt 59 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Westerwaldkreis

Von den 192 Gemeinden im Kreis Westerwaldkreis hat Montabaur den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 483 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 545 % gestiegen (+175 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %).

Rechenbeispiel für Montabaur

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Montabaur 545 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 59 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 327,00 € im Jahr bzw. 81,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 545 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 545 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Montabaur.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Montabaur

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 310 % 370 % –
2023 (vor der Reform) 345 % 465 % +95 %
2024 (vor der Reform) 345 % 465 % 0 %
2025 – 545 % +80 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Westerwaldkreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Westerwaldkreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
14 Niedererbach 1.045 565 % 2024
15 Sessenhausen 865 565 % 2024
16 Weidenhahn 558 565 % 2024
17 Nister 1.089 556 % 2025
18 Bad Marienberg (Westerwald) 6.101 550 % 2025
19 Langenbach bei Kirburg 1.102 550 % 2025
20 Nistertal 1.168 550 % 2025
21 Montabaur 14.937 545 % 2025
22 Großseifen 616 540 % 2025
23 Lochum 289 540 % 2025
24 Müschenbach 967 540 % 2025
25 Mörsbach 402 525 % 2025
26 Stein-Wingert 215 525 % 2025
27 Norken 978 520 % 2025
28 Unnau 1.977 516 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (192 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Montabaur

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Montabaur?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Montabaur bei 545 %, für die Grundsteuer A bei 345 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Montabaur hoch?

Mit 545 % liegt Montabaur auf Platz 386 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 83 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Montabaur den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 370 % auf 545 % gestiegen (+175 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Montabaur?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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