Grundsteuer-Hebesatz Mörsbach
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Mörsbach (Westerwaldkreis) in Rheinland-Pfalz.
Mörsbach
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07143265
So steht Mörsbach im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 525 % liegt Mörsbach auf Platz 439 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Mörsbach liegt 39 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Westerwaldkreis
Von den 192 Gemeinden im Kreis Westerwaldkreis hat Mörsbach den 25.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 483 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 525 % gestiegen (+125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %).
Rechenbeispiel für Mörsbach
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mörsbach 525 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 39 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 315,00 € im Jahr bzw. 78,75 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 525 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 525 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mörsbach.
Hebesatz-Entwicklung in Mörsbach
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 400 % | 400 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 445 % | 500 % | +100 % |
| 2024 (vor der Reform) | 445 % | 500 % | 0 % |
| 2025 | 498 % | 525 % | +25 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Westerwaldkreis
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 18 | Bad Marienberg (Westerwald) | 6.101 | 550 % | 2025 |
| 19 | Langenbach bei Kirburg | 1.102 | 550 % | 2025 |
| 20 | Nistertal | 1.168 | 550 % | 2025 |
| 21 | Montabaur | 14.937 | 545 % | 2025 |
| 22 | Großseifen | 616 | 540 % | 2025 |
| 23 | Lochum | 289 | 540 % | 2025 |
| 24 | Müschenbach | 967 | 540 % | 2025 |
| 25 | Mörsbach | 402 | 525 % | 2025 |
| 26 | Stein-Wingert | 215 | 525 % | 2025 |
| 27 | Norken | 978 | 520 % | 2025 |
| 28 | Unnau | 1.977 | 516 % | 2025 |
| 29 | Berzhahn | 487 | 515 % | 2024 |
| 30 | Linden | 145 | 510 % | 2025 |
| 31 | Gemünden | 1.053 | 500 % | 2024 |
| 32 | Kaden | 569 | 500 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (192 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Mörsbach
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mörsbach?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mörsbach bei 525 %, für die Grundsteuer A bei 498 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Mörsbach hoch?
Mit 525 % liegt Mörsbach auf Platz 439 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Mörsbach den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 400 % auf 525 % gestiegen (+125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mörsbach?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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