Grundsteuer-Hebesatz Maring-Noviand
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Maring-Noviand (Bernkastel-Wittlich) in Rheinland-Pfalz.
Maring-Noviand
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07231081
So steht Maring-Noviand im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 535 % liegt Maring-Noviand auf Platz 415 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Maring-Noviand liegt 49 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Bernkastel-Wittlich
Von den 107 Gemeinden im Kreis Bernkastel-Wittlich hat Maring-Noviand den 10.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 448 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 535 % gestiegen (+125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %).
Rechenbeispiel für Maring-Noviand
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Maring-Noviand 535 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 49 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 321,00 € im Jahr bzw. 80,25 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 535 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 535 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Maring-Noviand.
Hebesatz-Entwicklung in Maring-Noviand
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 325 % | 410 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | +55 % |
| 2024 (vor der Reform) | 345 % | 465 % | 0 % |
| 2025 | 510 % | 535 % | +70 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Bernkastel-Wittlich
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 3 | Dhronecken | 126 | 650 % | 2024 |
| 4 | Gräfendhron | 101 | 650 % | 2025 |
| 5 | Immert | 164 | 650 % | 2024 |
| 6 | Irmenach | 627 | 615 % | 2025 |
| 7 | Zeltingen-Rachtig | 2.113 | 600 % | 2025 |
| 8 | Kesten | 339 | 580 % | 2024 |
| 9 | Enkirch | 1.375 | 560 % | 2025 |
| 10 | Maring-Noviand | 1.354 | 535 % | 2025 |
| 11 | Kröv | 2.118 | 530 % | 2025 |
| 12 | Bengel | 824 | 500 % | 2024 |
| 13 | Burtscheid | 117 | 500 % | 2024 |
| 14 | Flußbach | 434 | 500 % | 2024 |
| 15 | Kinderbeuern | 994 | 500 % | 2024 |
| 16 | Kinheim | 746 | 500 % | 2025 |
| 17 | Malborn | 1.376 | 500 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (107 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Maring-Noviand
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Maring-Noviand?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Maring-Noviand bei 535 %, für die Grundsteuer A bei 510 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Maring-Noviand hoch?
Mit 535 % liegt Maring-Noviand auf Platz 415 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 82 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Maring-Noviand den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 410 % auf 535 % gestiegen (+125 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 465 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Maring-Noviand?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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