Grundsteuer-Hebesatz Densborn
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Densborn (Vulkaneifel) in Rheinland-Pfalz.
Densborn
RPBerechnungsmodell in Rheinland-Pfalz: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2024 | Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (Regionaldatenbank), Stand 2024 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 07233209
So steht Densborn im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 520 % liegt Densborn auf Platz 458 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 79 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Rheinland-Pfalz liegt bei 486 %, Densborn liegt 34 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Vulkaneifel
Von den 109 Gemeinden im Kreis Vulkaneifel hat Densborn den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 450 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 520 % gestiegen (+100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 420 %).
Rechenbeispiel für Densborn
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Densborn 520 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 486 €, also 34 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 312,00 € im Jahr bzw. 78,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 520 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 520 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Densborn.
Hebesatz-Entwicklung in Densborn
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 420 % | 420 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 465 % | 520 % | +100 % |
| 2024 (vor der Reform) | 465 % | 520 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Vulkaneifel
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 14 | Steiningen | 196 | 550 % | 2025 |
| 15 | Birresborn | 1.064 | 540 % | 2025 |
| 16 | Steineberg | 187 | 540 % | 2025 |
| 17 | Wallenborn | 411 | 540 % | 2024 |
| 18 | Pelm | 926 | 530 % | 2024 |
| 19 | Feusdorf | 518 | 525 % | 2025 |
| 20 | Gerolstein | 7.198 | 525 % | 2024 |
| 21 | Densborn | 509 | 520 % | 2024 |
| 22 | Immerath | 234 | 520 % | 2025 |
| 23 | Schönbach | 244 | 510 % | 2024 |
| 24 | Kerpen (Eifel) | 501 | 500 % | 2024 |
| 25 | Rockeskyll | 264 | 500 % | 2024 |
| 26 | Üxheim | 1.345 | 500 % | 2024 |
| 27 | Esch | 413 | 495 % | 2025 |
| 28 | Kopp | 153 | 490 % | 2024 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (109 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Densborn
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Densborn?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Densborn bei 520 %, für die Grundsteuer A bei 465 % (Stand 2024).
Ist der Hebesatz in Densborn hoch?
Mit 520 % liegt Densborn auf Platz 458 von 2301 Gemeinden in Rheinland-Pfalz (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 79 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Densborn den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 420 % auf 520 % gestiegen (+100 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2023 (vorher 420 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Densborn?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Rheinland-Pfalz gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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