Wettringen

NW
Nordrhein-Westfalen Steinfurt PLZ 48493 8.190 Einwohner
Grundsteuer A 241 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 490 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +150 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05566096

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Wettringen berechnen
Auf einen Blick

So steht Wettringen im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 490 % liegt Wettringen auf Platz 373 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Wettringen liegt 221 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Steinfurt

Von den 24 Gemeinden im Kreis Steinfurt hat Wettringen den 24.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 673 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 490 % gestiegen (+150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %).

Rechenbeispiel für Wettringen

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Wettringen 490 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 221 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 294,00 € im Jahr bzw. 73,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 490 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 490 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Wettringen.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Wettringen

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 230 % 340 % –
2023 (vor der Reform) 230 % 340 % 0 %
2024 (vor der Reform) 230 % 340 % 0 %
2025 241 % 490 % +150 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Steinfurt

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Steinfurt

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
10 Metelen 6.540 688 % 2025
11 Westerkappeln 10.825 686 % 2025
12 Horstmar 7.428 664 % 2025
13 Nordwalde 10.084 664 % 2025
14 Ladbergen 6.876 661 % 2025
15 Lienen 8.469 660 % 2025
16 Ibbenbüren 51.596 651 % 2025
17 Hörstel 20.101 645 % 2025
18 Ochtrup 20.358 612 % 2026
19 Lotte 13.728 593 % 2025
20 Hopsten 7.620 589 % 2025
21 Greven 38.080 582 % 2026
22 Neuenkirchen 13.770 568 % 2025
23 Altenberge 10.313 558 % 2025
24 Wettringen 8.190 490 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (24 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Wettringen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wettringen?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Wettringen bei 490 %, für die Grundsteuer A bei 241 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Wettringen hoch?

Mit 490 % liegt Wettringen auf Platz 373 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 5 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Wettringen den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 340 % auf 490 % gestiegen (+150 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 340 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Wettringen?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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