Greven

NW
Nordrhein-Westfalen Steinfurt PLZ 48268 38.080 Einwohner
Grundsteuer A 650 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 582 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05566012

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Greven berechnen
Auf einen Blick

So steht Greven im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 582 % liegt Greven auf Platz 321 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Greven liegt 129 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Steinfurt

Von den 24 Gemeinden im Kreis Steinfurt hat Greven den 21.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 673 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 580 % auf 582 % gestiegen (+2 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 580 %).

Rechenbeispiel für Greven

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Greven 582 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 129 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 349,20 € im Jahr bzw. 87,30 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 582 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 582 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Greven.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Greven

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 590 % 580 % –
2023 (vor der Reform) 590 % 580 % 0 %
2024 (vor der Reform) 590 % 580 % 0 %
2025 650 % 582 % +2 %
2026 – 582 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Steinfurt

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Steinfurt

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
10 Metelen 6.540 688 % 2025
11 Westerkappeln 10.825 686 % 2025
12 Horstmar 7.428 664 % 2025
13 Nordwalde 10.084 664 % 2025
14 Ladbergen 6.876 661 % 2025
15 Lienen 8.469 660 % 2025
16 Ibbenbüren 51.596 651 % 2025
17 Hörstel 20.101 645 % 2025
18 Ochtrup 20.358 612 % 2026
19 Lotte 13.728 593 % 2025
20 Hopsten 7.620 589 % 2025
21 Greven 38.080 582 % 2026
22 Neuenkirchen 13.770 568 % 2025
23 Altenberge 10.313 558 % 2025
24 Wettringen 8.190 490 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (24 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Greven

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Greven?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Greven bei 582 %, für die Grundsteuer A bei 650 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Greven hoch?

Mit 582 % liegt Greven auf Platz 321 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 19 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Greven den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 580 % auf 582 % gestiegen (+2 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 580 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Greven?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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