Swisttal

NW
Nordrhein-Westfalen Rhein-Sieg-Kreis PLZ 53913 18.662 Einwohner
Grundsteuer A 750 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 850 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +50 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05382064

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Swisttal berechnen
Auf einen Blick

So steht Swisttal im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 850 % liegt Swisttal auf Platz 77 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Swisttal liegt 139 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Rhein-Sieg-Kreis

Von den 19 Gemeinden im Kreis Rhein-Sieg-Kreis hat Swisttal den 9.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 822 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 702 % auf 850 % gestiegen (+148 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 800 %).

Rechenbeispiel für Swisttal

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Swisttal 850 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 139 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 510,00 € im Jahr bzw. 127,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 850 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 850 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Swisttal.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Swisttal

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 438 % 702 % –
2023 (vor der Reform) 438 % 702 % 0 %
2024 (vor der Reform) 450 % 760 % +58 %
2025 750 % 800 % +40 %
2026 – 850 % +50 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rhein-Sieg-Kreis

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhein-Sieg-Kreis

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
2 Eitorf 19.011 960 % 2025
3 Windeck 19.482 960 % 2025
4 Meckenheim 24.936 950 % 2026
5 Alfter 23.766 904 % 2026
6 Much 14.629 890 % 2026
7 Hennef (Sieg) 48.112 882 % 2026
8 Neunkirchen-Seelscheid 20.321 870 % 2025
9 Swisttal 18.662 850 % 2026
10 Ruppichteroth 10.777 822 % 2025
11 Sankt Augustin 56.033 796 % 2025
12 Siegburg 42.204 790 % 2025
13 Rheinbach 27.012 787 % 2026
14 Lohmar 30.904 782 % 2025
15 Bad Honnef 24.930 771 % 2025
16 Bornheim 47.890 725 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (19 Gemeinden, Ausschnitt).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Swisttal

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Swisttal?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Swisttal bei 850 %, für die Grundsteuer A bei 750 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Swisttal hoch?

Mit 850 % liegt Swisttal auf Platz 77 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 80 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Swisttal den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 702 % auf 850 % gestiegen (+148 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 800 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Swisttal?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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