Grundsteuer-Hebesatz Sendenhorst
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Sendenhorst (Warendorf) in Nordrhein-Westfalen.
Sendenhorst
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05570040
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Sendenhorst im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 664 % liegt Sendenhorst auf Platz 223 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 43 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Sendenhorst liegt 47 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Warendorf
Von den 13 Gemeinden im Kreis Warendorf hat Sendenhorst den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 640 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 479 % auf 664 % gestiegen (+185 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 501 %).
Rechenbeispiel für Sendenhorst
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Sendenhorst 664 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 47 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 398,40 € im Jahr bzw. 99,60 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 664 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 664 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Sendenhorst.
Hebesatz-Entwicklung in Sendenhorst
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 247 % | 479 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 254 % | 493 % | +14 % |
| 2024 (vor der Reform) | 259 % | 501 % | +8 % |
| 2025 | 318 % | 664 % | +163 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Warendorf
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Beelen | 6.001 | 743 % | 2025 |
| 2 | Ennigerloh | 19.640 | 722 % | 2026 |
| 3 | Ahlen | 52.387 | 698 % | 2026 |
| 4 | Sendenhorst | 14.110 | 664 % | 2025 |
| 5 | Oelde | 29.961 | 647 % | 2025 |
| 6 | Sassenberg | 14.505 | 639 % | 2026 |
| 7 | Warendorf | 37.705 | 639 % | 2025 |
| 8 | Everswinkel | 9.803 | 628 % | 2025 |
| 9 | Wadersloh | 12.826 | 628 % | 2025 |
| 10 | Beckum | 37.110 | 607 % | 2025 |
| 11 | Telgte | 20.128 | 605 % | 2025 |
| 12 | Ostbevern | 11.385 | 554 % | 2025 |
| 13 | Drensteinfurt | 16.311 | 542 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (13 Gemeinden).
Grundsteuer in Sendenhorst
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Sendenhorst?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Sendenhorst bei 664 %, für die Grundsteuer A bei 318 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Sendenhorst hoch?
Mit 664 % liegt Sendenhorst auf Platz 223 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 43 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Sendenhorst den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 479 % auf 664 % gestiegen (+185 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 501 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Sendenhorst?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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