Grundsteuer-Hebesatz Senden
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Senden (Coesfeld) in Nordrhein-Westfalen.
Senden
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05558044
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Senden im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 639 % liegt Senden auf Platz 257 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 33 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Senden liegt 72 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Coesfeld
Von den 11 Gemeinden im Kreis Coesfeld hat Senden den 6.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 664 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 479 % auf 639 % gestiegen (+160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 594 %).
Rechenbeispiel für Senden
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Senden 639 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 72 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 383,40 € im Jahr bzw. 95,85 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 639 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 639 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Senden.
Hebesatz-Entwicklung in Senden
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 260 % | 479 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 260 % | 493 % | +14 % |
| 2024 (vor der Reform) | 260 % | 501 % | +8 % |
| 2025 | 310 % | 594 % | +93 % |
| 2026 | – | 639 % | +45 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Coesfeld
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Nottuln | 20.003 | 923 % | 2025 |
| 2 | Coesfeld | 38.197 | 728 % | 2025 |
| 3 | Rosendahl | 11.137 | 711 % | 2026 |
| 4 | Dülmen | 47.759 | 692 % | 2025 |
| 5 | Havixbeck | 12.280 | 679 % | 2025 |
| 6 | Senden | 21.000 | 639 % | 2026 |
| 7 | Nordkirchen | 10.844 | 636 % | 2025 |
| 8 | Ascheberg | 15.780 | 619 % | 2026 |
| 9 | Billerbeck | 12.019 | 612 % | 2025 |
| 10 | Olfen | 13.110 | 565 % | 2026 |
| 11 | Lüdinghausen | 25.039 | 501 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).
Grundsteuer in Senden
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Senden?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Senden bei 639 %, für die Grundsteuer A bei 310 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Senden hoch?
Mit 639 % liegt Senden auf Platz 257 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 33 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Senden den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 479 % auf 639 % gestiegen (+160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 594 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Senden?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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