Schwerte

NW
Nordrhein-Westfalen Unna PLZ 58239 45.794 Einwohner
Grundsteuer A 1150 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 890 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +10 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05978028

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Schwerte berechnen
Auf einen Blick

So steht Schwerte im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 890 % liegt Schwerte auf Platz 59 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Schwerte liegt 179 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Unna

Von den 10 Gemeinden im Kreis Unna hat Schwerte den 5.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 859 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 880 % auf 890 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 880 %).

Rechenbeispiel für Schwerte

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Schwerte 890 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 179 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 534,00 € im Jahr bzw. 133,50 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 890 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 890 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Schwerte.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Schwerte

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 740 % 880 % –
2023 (vor der Reform) 740 % 880 % 0 %
2024 (vor der Reform) 740 % 880 % 0 %
2025 1150 % 890 % +10 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Unna

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Unna

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Fröndenberg/Ruhr 20.330 993 % 2026
2 Bönen 17.606 992 % 2026
3 Kamen 42.139 940 % 2025
4 Lünen 85.844 900 % 2026
5 Schwerte 45.794 890 % 2025
6 Werne 30.034 884 % 2025
7 Unna 57.961 843 % 2026
8 Selm 25.817 799 % 2025
9 Holzwickede 17.543 683 % 2025
10 Bergkamen 49.198 670 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Schwerte

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Schwerte?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Schwerte bei 890 %, für die Grundsteuer A bei 1150 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Schwerte hoch?

Mit 890 % liegt Schwerte auf Platz 59 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 85 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Schwerte den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 880 % auf 890 % gestiegen (+10 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 880 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Schwerte?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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