Grundsteuer-Hebesatz Fröndenberg/Ruhr
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Fröndenberg/Ruhr (Unna) in Nordrhein-Westfalen.
Fröndenberg/Ruhr
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05978012
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Fröndenberg/Ruhr im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 993 % liegt Fröndenberg/Ruhr auf Platz 20 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Fröndenberg/Ruhr liegt 282 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Unna
Von den 10 Gemeinden im Kreis Unna hat Fröndenberg/Ruhr den höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 859 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 695 % auf 993 % gestiegen (+298 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 895 %).
Rechenbeispiel für Fröndenberg/Ruhr
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Fröndenberg/Ruhr 993 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 282 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 595,80 € im Jahr bzw. 148,95 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 993 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 993 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Fröndenberg/Ruhr.
Hebesatz-Entwicklung in Fröndenberg/Ruhr
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 340 % | 695 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 340 % | 695 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 340 % | 895 % | +200 % |
| 2025 | 443 % | 993 % | +98 % |
| 2026 | – | 993 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Unna
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Fröndenberg/Ruhr | 20.330 | 993 % | 2026 |
| 2 | Bönen | 17.606 | 992 % | 2026 |
| 3 | Kamen | 42.139 | 940 % | 2025 |
| 4 | Lünen | 85.844 | 900 % | 2026 |
| 5 | Schwerte | 45.794 | 890 % | 2025 |
| 6 | Werne | 30.034 | 884 % | 2025 |
| 7 | Unna | 57.961 | 843 % | 2026 |
| 8 | Selm | 25.817 | 799 % | 2025 |
| 9 | Holzwickede | 17.543 | 683 % | 2025 |
| 10 | Bergkamen | 49.198 | 670 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).
Grundsteuer in Fröndenberg/Ruhr
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Fröndenberg/Ruhr?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Fröndenberg/Ruhr bei 993 %, für die Grundsteuer A bei 443 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Fröndenberg/Ruhr hoch?
Mit 993 % liegt Fröndenberg/Ruhr auf Platz 20 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 95 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Fröndenberg/Ruhr den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 695 % auf 993 % gestiegen (+298 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 895 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Fröndenberg/Ruhr?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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