Grundsteuer-Hebesatz Rheine
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Rheine (Steinfurt) in Nordrhein-Westfalen.
Rheine
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05566076
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Rheine im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 760 % liegt Rheine auf Platz 130 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Rheine liegt 49 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Steinfurt
Von den 24 Gemeinden im Kreis Steinfurt hat Rheine den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 673 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 600 % auf 760 % gestiegen (+160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 600 %).
Rechenbeispiel für Rheine
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rheine 760 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 49 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 456,00 € im Jahr bzw. 114,00 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 760 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 760 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rheine.
Hebesatz-Entwicklung in Rheine
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 440 % | 600 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 440 % | 600 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 440 % | 600 % | 0 % |
| 2025 | 481 % | 760 % | +160 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Steinfurt
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Saerbeck | 6.906 | 877 % | 2025 |
| 2 | Laer | 7.053 | 870 % | 2026 |
| 3 | Rheine | 77.552 | 760 % | 2025 |
| 4 | Emsdetten | 35.925 | 759 % | 2025 |
| 5 | Recke | 11.427 | 743 % | 2025 |
| 6 | Lengerich | 22.591 | 718 % | 2026 |
| 7 | Mettingen | 11.651 | 710 % | 2026 |
| 8 | Tecklenburg | 9.099 | 701 % | 2025 |
| 9 | Steinfurt | 34.822 | 691 % | 2026 |
| 10 | Metelen | 6.540 | 688 % | 2025 |
| 11 | Westerkappeln | 10.825 | 686 % | 2025 |
| 12 | Horstmar | 7.428 | 664 % | 2025 |
| 13 | Nordwalde | 10.084 | 664 % | 2025 |
| 14 | Ladbergen | 6.876 | 661 % | 2025 |
| 15 | Lienen | 8.469 | 660 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (24 Gemeinden, Ausschnitt).
Grundsteuer in Rheine
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rheine?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rheine bei 760 %, für die Grundsteuer A bei 481 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Rheine hoch?
Mit 760 % liegt Rheine auf Platz 130 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 67 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Rheine den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 600 % auf 760 % gestiegen (+160 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 600 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rheine?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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