Rahden

NW
Nordrhein-Westfalen Minden-Lübbecke PLZ 32369 16.128 Einwohner
Grundsteuer A 270 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 599 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +99 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05770040

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Rahden berechnen
Auf einen Blick

So steht Rahden im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 599 % liegt Rahden auf Platz 304 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Rahden liegt 112 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Minden-Lübbecke

Von den 11 Gemeinden im Kreis Minden-Lübbecke hat Rahden den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 670 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 470 % auf 599 % gestiegen (+129 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %).

Rechenbeispiel für Rahden

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Rahden 599 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 112 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 359,40 € im Jahr bzw. 89,85 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 599 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 599 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Rahden.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Rahden

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 270 % 470 % –
2023 (vor der Reform) 270 % 470 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 500 % +30 %
2025 270 % 599 % +99 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Minden-Lübbecke

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Minden-Lübbecke

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Preußisch Oldendorf 12.486 842 % 2025
2 Petershagen 25.192 774 % 2026
3 Hille 16.242 767 % 2026
4 Espelkamp 25.486 753 % 2026
5 Bad Oeynhausen 50.515 724 % 2026
6 Stemwede 13.323 700 % 2026
7 Porta Westfalica 36.502 649 % 2025
8 Rahden 16.128 599 % 2025
9 Minden 83.598 586 % 2025
10 Hüllhorst 13.212 543 % 2025
11 Lübbecke 26.807 429 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Rahden

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rahden?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Rahden bei 599 %, für die Grundsteuer A bei 270 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Rahden hoch?

Mit 599 % liegt Rahden auf Platz 304 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den günstigeren: 23 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Rahden den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 470 % auf 599 % gestiegen (+129 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 500 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Rahden?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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