Grundsteuer-Hebesatz Petershagen
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Petershagen (Minden-Lübbecke) in Nordrhein-Westfalen.
Petershagen
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05770028
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Petershagen im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 774 % liegt Petershagen auf Platz 125 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Petershagen liegt 63 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Minden-Lübbecke
Von den 11 Gemeinden im Kreis Minden-Lübbecke hat Petershagen den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 670 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 550 % auf 774 % gestiegen (+224 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %).
Rechenbeispiel für Petershagen
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Petershagen 774 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 63 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 464,40 € im Jahr bzw. 116,10 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 774 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 774 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Petershagen.
Hebesatz-Entwicklung in Petershagen
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 550 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 550 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 550 % | 0 % |
| 2025 | 338 % | 774 % | +224 % |
| 2026 | – | 774 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Minden-Lübbecke
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Preußisch Oldendorf | 12.486 | 842 % | 2025 |
| 2 | Petershagen | 25.192 | 774 % | 2026 |
| 3 | Hille | 16.242 | 767 % | 2026 |
| 4 | Espelkamp | 25.486 | 753 % | 2026 |
| 5 | Bad Oeynhausen | 50.515 | 724 % | 2026 |
| 6 | Stemwede | 13.323 | 700 % | 2026 |
| 7 | Porta Westfalica | 36.502 | 649 % | 2025 |
| 8 | Rahden | 16.128 | 599 % | 2025 |
| 9 | Minden | 83.598 | 586 % | 2025 |
| 10 | Hüllhorst | 13.212 | 543 % | 2025 |
| 11 | Lübbecke | 26.807 | 429 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).
Grundsteuer in Petershagen
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Petershagen?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Petershagen bei 774 %, für die Grundsteuer A bei 338 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Petershagen hoch?
Mit 774 % liegt Petershagen auf Platz 125 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 69 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Petershagen den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 550 % auf 774 % gestiegen (+224 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 550 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Petershagen?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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