Espelkamp

NW
Nordrhein-Westfalen Minden-Lübbecke PLZ 32339 25.486 Einwohner
Grundsteuer A 297 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 753 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +174 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05770008

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Espelkamp berechnen
Auf einen Blick

So steht Espelkamp im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 753 % liegt Espelkamp auf Platz 137 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Espelkamp liegt 42 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Minden-Lübbecke

Von den 11 Gemeinden im Kreis Minden-Lübbecke hat Espelkamp den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 670 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 479 % auf 753 % gestiegen (+274 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 579 %).

Rechenbeispiel für Espelkamp

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Espelkamp 753 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 42 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 451,80 € im Jahr bzw. 112,95 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 753 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 753 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Espelkamp.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Espelkamp

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 247 % 479 % –
2023 (vor der Reform) 247 % 479 % 0 %
2024 (vor der Reform) 297 % 579 % +100 %
2025 – 579 % 0 %
2026 – 753 % +174 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Minden-Lübbecke

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Minden-Lübbecke

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Preußisch Oldendorf 12.486 842 % 2025
2 Petershagen 25.192 774 % 2026
3 Hille 16.242 767 % 2026
4 Espelkamp 25.486 753 % 2026
5 Bad Oeynhausen 50.515 724 % 2026
6 Stemwede 13.323 700 % 2026
7 Porta Westfalica 36.502 649 % 2025
8 Rahden 16.128 599 % 2025
9 Minden 83.598 586 % 2025
10 Hüllhorst 13.212 543 % 2025
11 Lübbecke 26.807 429 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (11 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Espelkamp

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Espelkamp?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Espelkamp bei 753 %, für die Grundsteuer A bei 297 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Espelkamp hoch?

Mit 753 % liegt Espelkamp auf Platz 137 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit eher zu den teureren: 66 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Espelkamp den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 479 % auf 753 % gestiegen (+274 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 579 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Espelkamp?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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