Grundsteuer-Hebesatz Mettmann
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Mettmann (Mettmann) in Nordrhein-Westfalen.
Mettmann
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2025 | Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05158024
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Mettmann im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 932 % liegt Mettmann auf Platz 39 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Mettmann liegt 221 Prozentpunkte darüber.
Im Landkreis Mettmann
Von den 10 Gemeinden im Kreis Mettmann hat Mettmann den 4.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 780 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 675 % auf 932 % gestiegen (+257 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 745 %).
Rechenbeispiel für Mettmann
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Mettmann 932 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 221 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 559,20 € im Jahr bzw. 139,80 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 932 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 932 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Mettmann.
Hebesatz-Entwicklung in Mettmann
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 290 % | 675 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 290 % | 720 % | +45 % |
| 2024 (vor der Reform) | 290 % | 745 % | +25 % |
| 2025 | 499 % | 932 % | +187 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mettmann
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Monheim am Rhein | 43.716 | 1000 % | 2025 |
| 2 | Heiligenhaus | 25.844 | 983 % | 2025 |
| 3 | Erkrath | 43.555 | 980 % | 2026 |
| 4 | Mettmann | 39.595 | 932 % | 2025 |
| 5 | Velbert | 82.166 | 931 % | 2025 |
| 6 | Wülfrath | 20.704 | 918 % | 2025 |
| 7 | Hilden | 54.859 | 650 % | 2025 |
| 8 | Haan | 29.973 | 536 % | 2025 |
| 9 | Ratingen | 88.914 | 450 % | 2025 |
| 10 | Langenfeld (Rhld.) | 59.821 | 418 % | 2026 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).
Grundsteuer in Mettmann
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mettmann?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Mettmann bei 932 %, für die Grundsteuer A bei 499 % (Stand 2025).
Ist der Hebesatz in Mettmann hoch?
Mit 932 % liegt Mettmann auf Platz 39 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 90 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Mettmann den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 675 % auf 932 % gestiegen (+257 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 745 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Mettmann?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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