Erkrath

NW
Nordrhein-Westfalen Mettmann PLZ 40699 43.555 Einwohner
Grundsteuer A 473 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 980 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) +172 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05158004

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Erkrath berechnen
Auf einen Blick

So steht Erkrath im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 980 % liegt Erkrath auf Platz 25 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Erkrath liegt 269 Prozentpunkte darüber.

Im Landkreis Mettmann

Von den 10 Gemeinden im Kreis Mettmann hat Erkrath den 3.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 780 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 980 % gestiegen (+460 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 808 %).

Rechenbeispiel für Erkrath

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Erkrath 980 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 269 € mehr. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 588,00 € im Jahr bzw. 147,00 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 980 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 980 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Erkrath.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Erkrath

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 210 % 520 % –
2023 (vor der Reform) 285 % 652 % +132 %
2024 (vor der Reform) 285 % 652 % 0 %
2025 473 % 808 % +156 %
2026 – 980 % +172 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Mettmann

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Mettmann

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Monheim am Rhein 43.716 1000 % 2025
2 Heiligenhaus 25.844 983 % 2025
3 Erkrath 43.555 980 % 2026
4 Mettmann 39.595 932 % 2025
5 Velbert 82.166 931 % 2025
6 Wülfrath 20.704 918 % 2025
7 Hilden 54.859 650 % 2025
8 Haan 29.973 536 % 2025
9 Ratingen 88.914 450 % 2025
10 Langenfeld (Rhld.) 59.821 418 % 2026

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (10 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Erkrath

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Erkrath?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Erkrath bei 980 %, für die Grundsteuer A bei 473 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Erkrath hoch?

Mit 980 % liegt Erkrath auf Platz 25 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den teuersten: 94 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Erkrath den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 520 % auf 980 % gestiegen (+460 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2026 (vorher 808 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Erkrath?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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