Meerbusch

NW
Nordrhein-Westfalen Rhein-Kreis Neuss PLZ 40667 56.947 Einwohner
Grundsteuer A 513 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 425 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) -55 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2025  |  Quelle: Regionaldatenbank bzw. Bund der Steuerzahler NRW (differenzierte Sätze), Stand 2025  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05162022

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Meerbusch berechnen
Auf einen Blick

So steht Meerbusch im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 425 % liegt Meerbusch auf Platz 389 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 2 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Meerbusch liegt 286 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Rhein-Kreis Neuss

Von den 8 Gemeinden im Kreis Rhein-Kreis Neuss hat Meerbusch den 8.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 620 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 425 % gesunken (-55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %).

Rechenbeispiel für Meerbusch

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Meerbusch 425 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 286 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 255,00 € im Jahr bzw. 63,75 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 425 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 425 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Meerbusch.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Meerbusch

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 250 % 480 % –
2023 (vor der Reform) 250 % 480 % 0 %
2024 (vor der Reform) 250 % 480 % 0 %
2025 513 % 425 % -55 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rhein-Kreis Neuss

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhein-Kreis Neuss

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Neuss 153.767 800 % 2026
2 Grevenbroich 65.605 703 % 2026
3 Jüchen 23.901 695 % 2025
4 Korschenbroich 34.444 690 % 2025
5 Dormagen 63.619 610 % 2025
6 Rommerskirchen 13.982 585 % 2026
7 Kaarst 43.350 454 % 2026
8 Meerbusch 56.947 425 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (8 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Meerbusch

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Meerbusch?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Meerbusch bei 425 %, für die Grundsteuer A bei 513 % (Stand 2025).

Ist der Hebesatz in Meerbusch hoch?

Mit 425 % liegt Meerbusch auf Platz 389 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit zu den günstigsten: 2 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Meerbusch den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 480 % auf 425 % gesunken (-55 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 480 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Meerbusch?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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