Grevenbroich

NW
Nordrhein-Westfalen Rhein-Kreis Neuss PLZ 41515 65.605 Einwohner
Grundsteuer A 611 % Land- & Forstwirtschaft
Grundsteuer B 703 % Grundvermögen (Grundstücke & Gebäude) 0 % ggü. Vorjahr

Berechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell

Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰  |  Nichtwohnen: 0,34 ‰

Stand: 2026  |  Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026  |  Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05162008

Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.

Grundsteuer für Grevenbroich berechnen
Auf einen Blick

So steht Grevenbroich im Vergleich da

Im Bundesland

Mit 703 % liegt Grevenbroich auf Platz 177 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 55 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Grevenbroich liegt 8 Prozentpunkte darunter.

Im Landkreis Rhein-Kreis Neuss

Von den 8 Gemeinden im Kreis Rhein-Kreis Neuss hat Grevenbroich den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 620 %.

Entwicklung

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 625 % auf 703 % gestiegen (+78 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 625 %).

Rechenbeispiel für Grevenbroich

Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Grevenbroich 703 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 8 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 421,80 € im Jahr bzw. 105,45 € pro Quartal.

So wird gerechnet

Was bedeutet der Hebesatz von 703 % konkret?

Grundsteuerwert

Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.

× Steuermesszahl

Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.

× Hebesatz

Der Messbetrag mal 703 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Grevenbroich.

Entwicklung

Hebesatz-Entwicklung in Grevenbroich

Jahr Hebesatz A Hebesatz B Veränderung B
2022 (vor der Reform) 300 % 625 % –
2023 (vor der Reform) 300 % 625 % 0 %
2024 (vor der Reform) 300 % 625 % 0 %
2025 611 % 703 % +78 %
2026 – 703 % 0 %

Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg

Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.

Landkreis Rhein-Kreis Neuss

Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhein-Kreis Neuss

Platz Gemeinde Einwohner Hebesatz B Stand
1 Neuss 153.767 800 % 2026
2 Grevenbroich 65.605 703 % 2026
3 Jüchen 23.901 695 % 2025
4 Korschenbroich 34.444 690 % 2025
5 Dormagen 63.619 610 % 2025
6 Rommerskirchen 13.982 585 % 2026
7 Kaarst 43.350 454 % 2026
8 Meerbusch 56.947 425 % 2025

Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (8 Gemeinden).

Häufige Fragen

Grundsteuer in Grevenbroich

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Grevenbroich?

Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Grevenbroich bei 703 %, für die Grundsteuer A bei 611 % (Stand 2026).

Ist der Hebesatz in Grevenbroich hoch?

Mit 703 % liegt Grevenbroich auf Platz 177 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 55 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.

Hat Grevenbroich den Hebesatz erhöht?

Seit 2022 ist der Hebesatz B von 625 % auf 703 % gestiegen (+78 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 625 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.

Wie berechne ich meine Grundsteuer in Grevenbroich?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.

Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?

Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.

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