Grundsteuer-Hebesatz Grevenbroich
Aktuelle Hebesätze, Steuermesszahlen und Berechnungsmodell für Grevenbroich (Rhein-Kreis Neuss) in Nordrhein-Westfalen.
Grevenbroich
NWBerechnungsmodell in Nordrhein-Westfalen: Bundesmodell
Steuermesszahl Wohnen: 0,31 ‰ | Nichtwohnen: 0,34 ‰
Stand: 2026 | Quelle: Bund der Steuerzahler NRW und Beschlüsse der Städte, 2026 | Amtlicher Gemeindeschlüssel: 05162008
Hinweis: Bei differenzierten Hebesätzen ist der Satz für Wohngrundstücke angegeben. Viele NRW-Städte haben ihre Hebesätze 2026 rückwirkend geändert, teils erst im Sommer beschlossen — maßgeblich ist immer Ihr aktueller Bescheid.
So steht Grevenbroich im Vergleich da
Im Bundesland
Mit 703 % liegt Grevenbroich auf Platz 177 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 55 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz. Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen liegt bei 711 %, Grevenbroich liegt 8 Prozentpunkte darunter.
Im Landkreis Rhein-Kreis Neuss
Von den 8 Gemeinden im Kreis Rhein-Kreis Neuss hat Grevenbroich den 2.-höchsten Hebesatz B. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 620 %.
Entwicklung
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 625 % auf 703 % gestiegen (+78 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 625 %).
Rechenbeispiel für Grevenbroich
Pro 100 € Grundsteuermessbetrag (steht in Ihrem Messbescheid vom Finanzamt) zahlen Sie in Grevenbroich 703 € Grundsteuer im Jahr – im Landesdurchschnitt wären es 711 €, also 8 € weniger. Bei einem Messbetrag von 60 € sind es 421,80 € im Jahr bzw. 105,45 € pro Quartal.
Was bedeutet der Hebesatz von 703 % konkret?
Grundsteuerwert
Das Finanzamt bewertet Ihr Grundstück nach dem Bundesmodell — die Grundlage der Berechnung.
× Steuermesszahl
Der Wert wird mit der Steuermesszahl (0,31 ‰ für Wohnen) multipliziert — das ergibt den Grundsteuermessbetrag.
× Hebesatz
Der Messbetrag mal 703 % ergibt Ihre jährliche Grundsteuer in Grevenbroich.
Hebesatz-Entwicklung in Grevenbroich
| Jahr | Hebesatz A | Hebesatz B | Veränderung B |
|---|---|---|---|
| 2022 (vor der Reform) | 300 % | 625 % | – |
| 2023 (vor der Reform) | 300 % | 625 % | 0 % |
| 2024 (vor der Reform) | 300 % | 625 % | 0 % |
| 2025 | 611 % | 703 % | +78 % |
| 2026 | – | 703 % | 0 % |
Vorsicht beim Vergleich über die Reform hinweg
Zum 1. Januar 2025 hat sich mit der Grundsteuerreform die Bemessungsgrundlage geändert. Hebesätze vor und nach der Reform sind deshalb nicht direkt vergleichbar: Ein höherer Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine höhere Steuer — entscheidend ist der neue Grundsteuermessbetrag. Hintergründe in unserem Artikel zur Grundsteuerreform.
Hebesätze der Nachbargemeinden im Kreis Rhein-Kreis Neuss
| Platz | Gemeinde | Einwohner | Hebesatz B | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Neuss | 153.767 | 800 % | 2026 |
| 2 | Grevenbroich | 65.605 | 703 % | 2026 |
| 3 | Jüchen | 23.901 | 695 % | 2025 |
| 4 | Korschenbroich | 34.444 | 690 % | 2025 |
| 5 | Dormagen | 63.619 | 610 % | 2025 |
| 6 | Rommerskirchen | 13.982 | 585 % | 2026 |
| 7 | Kaarst | 43.350 | 454 % | 2026 |
| 8 | Meerbusch | 56.947 | 425 % | 2025 |
Platz 1 = höchster Hebesatz B im Kreis (8 Gemeinden).
Grundsteuer in Grevenbroich
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Grevenbroich?
Der Hebesatz für die Grundsteuer B liegt in Grevenbroich bei 703 %, für die Grundsteuer A bei 611 % (Stand 2026).
Ist der Hebesatz in Grevenbroich hoch?
Mit 703 % liegt Grevenbroich auf Platz 177 von 396 Gemeinden in Nordrhein-Westfalen (Platz 1 = höchster Hebesatz) und gehört damit ins Mittelfeld: 55 % der Gemeinden im Land haben einen niedrigeren Satz.
Hat Grevenbroich den Hebesatz erhöht?
Seit 2022 ist der Hebesatz B von 625 % auf 703 % gestiegen (+78 Prozentpunkte). Zuletzt geändert wurde er 2025 (vorher 625 %). Hebesätze vor und nach der Reform 2025 sind allerdings nicht direkt vergleichbar.
Wie berechne ich meine Grundsteuer in Grevenbroich?
Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In Nordrhein-Westfalen gilt das Bundesmodell. Am einfachsten geht es mit unserem Grundsteuer-Rechner.
Was tun, wenn die Grundsteuer zu hoch erscheint?
Prüfen Sie zuerst den Bescheid auf Fehler bei Flächen und Werten. Gegen den Grundsteuerwertbescheid können Sie Einspruch einlegen; bei Mietausfall kommt ein Erlass in Betracht.
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